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"Bares für Rares" Vater und Tochter räumen ab – Kette der Oma sorgt für Goldrausch

Vater und Tochter Kleff aus Münster stehen im Studio von Bares für Rares in Pulheim
Vater und Tochter Kleff aus Münster staunen, als sie die Expertise von "Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz hören. Ihre Kette ist viel wertvoller als gedacht.
© ZDF
Bei "Bares für Rares" sorgt alter Goldschmuck erneut für eine Überraschung: Eine Kette bringt das Dreifache des Wunschpreises.

Ein Erbstück soll für ein kleines Taschengeld sorgen: Jolie und Lars Kleff aus Münster kommen mit einer Goldkette zu "Bares für Rares". "Die habe ich von meiner Uroma bekommen", sagt die 11-jährige Tochter in der ZDF-Trödelshow zu Moderator Horst Lichter. Die Oma stamme aus Holland, deshalb sei das Schmuckstück vermutlich auch in den Niederlanden gefertigt worden. Noch ahnen Vater und Tochter nicht, dass sie einen kleinen Schatz mitgebracht haben.

"Das ist eine europäische Co-Produktion" sagt "Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz. Bei der Kette handle es sich um drei unterschiedliche Goldlegierungen aus drei Ländern. Das Band stamme aus Italien in 750er Gold. Die Fassung sei aus 585er Gold, vermutlich aus Deutschland. Und die Münze in der Mitte komme aus den Niederlanden und sei in 900er Gold gearbeitet. "Auf der Münze ist Königin Wilhelmina abgebildet, die wurde schon mit zehn Jahren Königin", erklärt die Expertin.

"Bares für Rares"-Expertin überrascht mit Materialwert

200 Euro hätten Vater und Tochter Kleff gerne für den Schmuck. Wie hoch ist der Materialwert? "Eine ganz schöne Rechnerei mit dem unterschiedlichen Gold", glaubt Lichter. Doch Expertin Horz kennt das Gewicht der Münze und hat es deshalb einfacher: Allein der Goldwert belaufe sich auf insgesamt 475 Euro. Obwohl die Kette abgetragen sei, liege ihr Schätzpreis noch höher. "Bei 550 bis 600 Euro", sagt Horz – und somit beim Dreifachen des Wunschpreises. Doch was sind die Händler bereit zu zahlen?

Händler von Bares für Rares: Horst Lichter präsentiert die Erfolgsshow im ZDF

"Es lohnt sich so etwas zu verkaufen, denn der Goldpreis ist momentan hoch", sagt Wolfgang Pauritsch und startet mit einem Gebot von 500 Euro. Doch viel Luft nach oben sehen die Händler nicht. "Ein paar Prozentpunkte über dem Goldwert, mehr ist da nicht rauszuholen", glaubt Pauritsch. Julian Schmitz-Avila bleibt mit 600 Euro Höchstbietender – und erhält dafür den Zuschlag. "Eine gute Wertanlage."

Für Vater und Tochter Kleff hat sich der Ausflug nach Pulheim zu "Bares für Rares" gelohnt. "Ich hätte nie gedacht, dass wir so viel bekommen."

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Quelle: "Bares für Rares" vom 1. Juli 2021. Neue Folgen der Trödelshow mit Horst Lichter gibt es von Montag bis Freitag um 15.05 Uhr im ZDF und vorab in der Mediathek zu sehen.

mai

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