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Netflix und Co. Serien-Flops 2020 - diese Shows waren eine Enttäuschung

David Schütter und Jeanne Goursaud in "Barbaren"
David Schütter und Jeanne Goursaud in "Barbaren"
© Katalin Vermes / Netflix
Hunderte neuer Serien sind 2020 auf Netflix und Co. gestartet. Einige von ihnen mit großen Erwartungen, doch nicht jede Show konnte sie erfüllen. Das sind die Serien-Flops des Jahres.

Bei so vielen neuen Serien verlieren Zuschauer von Netflix, Amazon Prime, AppleTV+ und Sky schnell den Überblick. Falls Sie diese Shows auf Ihrem Bildschirm angezeigt bekommen, können Sie getrost weiterklicken. 

"Binge Reloaded" (Amazon Prime)

Die Comedy "Switch Reloaded" ist längst Kult. Mit "Binge Reloaded" bekam die Show endlich eine Fortsetzung, dieses Mal bei Amazon Prime statt auf ProSieben. Die Fans jubelten als sie hörten, dass Michael Kessler und Martin Klempnow wieder mit an Bord sind. Doch sie wurden enttäuscht. Flache Gags und mäßig gute Parodien kommen an das Original nicht heran. Nur Joyce Ilg als überdrehte Ruth Moschner kann überzeugen. Schade.

"White Lines" (Netflix)

Drogen, Sex und Party auf Ibiza. Das klingt nach einem Erfolgsrezept für die Serie "White Lines". Doch die spanisch-britische Coproduktion von den Machern von "Haus des Geldes" bleibt nach der ersten Folge in sich immer wiederholenden Sequenzen stecken. Das Drehbuch flach, die Schauspieler mäßig überzeugend. Einzig die schöne Atmosphäre mag versöhnen. Doch dafür reicht auch ein Bildschirmschoner.

"Warrior Nun" (Netflix)

Eine Nonne, die mit Superkräften ausgestattet ist: Die Idee zur Serie "Warrior Nun" klingt völlig bekloppt. Leider stellt der Zuschauer schnell fest - sie ist es auch. "Lasko - Die Faust Gottes", der Kampfmönch von RTL, lässt grüßen. Wer auf Martial Arts und Tomb Raider steht, mag den Kampfszenen zwar etwas abgewinnen können, ansonsten sollte man schnell die Flucht vor dieser Nonne ergreifen. Flaches Drehbuch, vorhersehbare Handlung.

"American Horror Story", Staffel 9 (Netflix)

Es ist eine der besten Horror-Serien, die es gibt: "American Horror Story" überrascht in jeder Staffel mit einer neuen, düsteren Handlung und fantastischen Schauspielern. Als bekannt wurde, dass die neunte Reihe eine Hommage an die 80er Jahre werden wird, waren die Erwartungen groß. Doch "1984" kann trotz Starbesetzung (Emma Roberts) und Referenzen an Horrorklassiker nicht überzeugen. Die Serie verkommt zum Slasher-Produkt. Da hilft nur Warten auf Staffel zehn und die Rückkehr der fantastischen Sarah Paulson und Evan Peters.

Barbaren (Netflix)

Die Handlung von "Barbaren" ist schnell erzählt: Abschlachten, Sex und wieder Abschlachten. Viel tiefgründiger wird es nicht. Von Meisterwerken wie "Game of Thrones" oder "Rome" ist die Serie weit entfernt, auch wenn die Bildsprache opulent ist. Dabei hätte die Story um Arminius und die Varusschlacht im Teutoburger Wald wirklich gut werden können. Doch stattdessen wird sie in Blut ertränkt. Dem Erfolg der Serie scheint die flache Handlung keinen Abbruch zu tun: "Barbaren" ist die erfolgreichste Netflix-Serie 2020.

Das waren die Serien-Flops 2020. Doch diese Serien dürfen Sie nicht verpassen: die Serien-Highlights 2020 ...


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