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Zweite Staffel der Castingshow "X Factor": Der XXL-Faktor

Mehr Bewerber, mehr Studiopublikum, mehr Folgen - und mehr Bauch: Die zweite Staffel der Castingshow "X Factor" wirkt wie eine XXL-Version der ersten Ausgabe. Und hat einen echten Joker in der Hinterhand.

Von Carsten Heidböhmer

Es war eine der positiven Überraschungen der vergangenen Fernsehsaison: Mit "X Factor" hatte Vox eine Castingshow an den Start gebracht, die auch in den Augen der Kritiker Gnade fand. Nicht das Heruntermachen der Kandidaten stand hier im Vordergrund, sondern die Musik. Zumindest in größerem Maße, als dies bei den anderen Castingshows "DSDS" oder "Popstars" der Fall ist. Als Lohn gab es für das Format den Bayerischen Fernsehpreis, zudem sprang eine Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis heraus.

Die Publikumsresonanz lässt sich dagegen noch etwas steigern. Zwar sahen die erste Staffel im vergangenen Jahr durchschnittlich 2,23 Millionen Zuschauer, ein für den Sender erfreulicher Wert, im Vergleich zu den Werten, die etwa "Deutschland sucht den Superstar" für den Schwestersender RTL einfährt, ist da aber noch deutlich Luft nach oben.

Das Bo bringt eine Prise Wahnsinn

Damit "X Factor" sein Potenzial voll ausschöpft, wurden die Regeln etwas modifiziert und eine vielleicht entscheidende personelle Änderung vorgenommen. Anstelle des Musikverlegers George Glück, der zwar viel Kompetenz ausstrahlte, aber seinem Co-Juror Til Brönner doch sehr ähnlich war, wird künftig Das Bo über die Kandidaten richten. Damit hat der Sender eine echte Entdeckung gemacht: der mit Hits wie "'türlich, 'türlich" bekannt gewordene Rapper liefert dem Format das, was bislang noch gefehlt hat: eine Prise Wahnsinn und Anarchie. Und viel Begeisterung. Damit peppt der Rapper die bislang etwas biedere Show ordentlich auf - und könnte ihr ein neues, jüngeres Publikum erschließen.

We kam es zu dieser Zusammenarbeit? "Ich bin ein Abenteurer, und das ist eines der größten Abenteuer, die ich in der letzten Zeit hatte", sagt das Bo, der mit bürgerlichem Namen Mirko Bogojević heißt, im Gespräch mit stern.de. Er müsse sich für "X Factor" nicht verbiegen. "Ich kann sein, wie ich bin, und das war für mich essenziell. Ich wollte keine aufgesetzte Rolle annehmen oder die Kandidaten fertig machen", so der Musiker.

Auch sonst soll alles deutlich "fetter" werden als beim letzten Mal: Mit 25.100 Kandidaten haben sich diesmal weit mehr beworben, als bei der ersten Staffel. Von ihnen haben es 161 Acts ins sogenannte Superbootcamp geschafft. Dort entscheidet dann die Jury bestehend aus Sarah Connor, Jazztrompeter Till Brönner und eben Das Bo über das Weiterkommen.

Mehr Stimmung

Auch Sarah Connors Bauch ist deutlich dicker als gewöhnlich: Die Popsängerin ist derzeit hochschwanger. Das Timing ist perfekt gewählt. Denn zunächst zeigt Vox in sieben Folgen dienstags und sonntags (jeweils um 20.15 Uhr) die bereits vorab aufgezeichneten Castings. Bis es dann zu den Liveshows geht, soll Connor ihr Kind bekommen haben und ist dann wieder einsatzbereit.

Auch bei der Publikumsbeteiligung hat der Sender noch eine Schippe draufgelegt: Die neue Staffel ist in einer größeren Halle gedreht worden, die deutlich mehr Zuschauer fasst. Dadurch sind die Castings deutlich emotionaler geworden, es kommt viel mehr Stimmung rüber. Insgesamt soll es auch deutlich mehr Folgen geben als im Vorjahr. Eben alles in XXL.

Das gilt dann hoffentlich auch für den Sieger, der einen Plattenvertrag bei Sony bekommt. Für die höchst talentierte Gewinnerin der ersten Staffel, Edita Abdieski, hat sich das kaum gelohnt: Ihr Debüt floppte und bescherte ihr nicht einmal einen kurzen Moment des Ruhms.

Die zweite Staffel von "X Factor" startet am Dienstag, 30. August, um 20.15 Uhr auf Vox

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.