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"Game of Thrones" Wieso Tom Wlaschiha beim Casting cool blieb

Tom Wlaschiha
Tom Wlaschiha war beim "Game of Thrones"-Casting ganz entspannt
© Britta Pedersen/DPA
Weil er nicht mit dem riesigen Erfolg von "Game of Thrones" gerechnet hatte, ging Tom Wlaschiha das Casting entspannt an - und wurde genommen. Inzwischen gehört er zu den populärsten Figuren der Serie.

Mit seiner Rolle des Gesichtslosen Jaqen H'ghar, der die junge Arya Stark bei sich aufgenommen hat, gilt er als einer der Publikumslieblinge der Kultserie "Game of Thrones". Dabei wusste der gebürtige Sachse Tom Wlaschiha zunächst gar nicht, worauf er sich da eingelassen hatte. Zumindest hat er mit dem gigantischen Erfolg der Serie niemals gerechnet. Das war möglicherweise ein Vorteil: Als er zum Casting eingeladen wurde, habe er nicht gewusst, was "Game of Thrones" sei, bekannte Wlaschiha bei der Deutschlandpremiere der sechsten Staffel in München. "Ich dachte, das ist eine amerikanische Serie, in der ein paar Drachen rumfliegen", sagte er der DPA. Darum habe er beim Casting keinerlei Nervosität gezeigt. 

Wlaschihas Rolle in der Serie ist ambivalent angelegt. Eingeführt wird er als Krimineller, er ist ein Gefangener, der zur Nachtwache abtransportiert wird. In der fünften Staffel sucht die junge Arya Stark ihn im "Haus von Schwarz und Weiß" auf, er ist ein Gesichtsloser, er kann verschiedene Gestalten annehmen.

Tom Wlaschiha weiß nicht, wie es bei "Game of Thrones" weitergeht

Die Rolle bei dieser weltweit populären Serie habe seinen Marktwert gesteigert, sagt Wlaschiha. Allerdings werde er auf der Straße kaum angesprochen. "In Berlin sind die Leute sowieso viel zu cool." Wie es mit seiner Figur weitergeht, das weiß er nicht. Die Zukunft der Charaktere ist ein von Produzenten gut gehütetes Geheimnis. "Es ist nicht so, dass uns jemand die Serie erklärt", so Wlaschiha. Wer die Serie kennt, weiß, dass niemand sicher ist. Selbst populäre Figuren können von heute auf morgen getötet werden.

Auch jenseits von "Game of Thrones" ist Wlaschiha gut im Geschäft. Seit 2013 wirkt er an der Seite von Hollywood-Größen wie Donald Sutherland in der Polizeiserie "Crossing Lines" mit, er verkörpert darin den Computerexperten Sebastian Berger. Im vergangenen März trat Wlaschiha zudem in der hochgelobten Kieler "Tatort"-Folge "Borowski und die Kinder von Gaarden" auf. An seiner Seite spielte Sibel Kekilli - auch die hat lange Zeit bei "Game of Thrones" mitgewirkt.

che

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