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"Harry Potter"-Star Emma Watson "Ich möchte nicht wie alle anderen aussehen"


Den Schönheitswahn in Hollywood findet Jungschauspielerin Emma Watson unerträglich. Dass so viele junge Menschen sich freiwillig unter's Messer legen, sei beängstigend.

Schauspielerin Emma Watson findet den Schönheitswahn in Hollywood unerträglich. "Ich mache mir Sorgen wegen der Erwartungen, die an mein Äußeres gestellt werden. Deshalb finde ich L.A. beängstigend - all diese jungen Menschen, die Schönheitsoperationen haben. Aber die Sache ist die, ich möchte nicht wie alle anderen aussehen", erklärt die 21-Jährige in einem Interview mit der britischen "link;http://www.elleuk.com/in-the-mag/feature/%28section%29/it-s-a-new-life/%28section%29/it-s-a-new-life/%28page%29/2;Elle#". "Ich habe keine perfekten Zähne, ich bin nicht spindeldürr. Ich will eine Person sein, die sich in ihrem Körper toll fühlt und sagen kann, dass sie ihn mag und nichts verändern möchte." Watson ist der Meinung, dass Schauspielerinnen vor allem dann erfolgreich seien, wenn sie sich "in ihrer Haut wohl fühlen und immer noch menschlich aussehen".

Watson bevorzugt vorübergehende Veränderungen im Aussehen. Dabei ist sie auch experimentierfreudig - wenn sie die Möglichkeit dazu hat. Watson war durch ihre Rolle der Hermine in der "Harry Potter"-Reihe berühmt geworden und durfte sich während der jahrelangen Dreharbeiten nicht die Haare schneiden. Nach Abschluss des letzten Films hat sie dann schließlich die erste Gelegenheit zur Veränderung genutzt. "Der Grund für meinen Kurzhaarschnitt war aber sicher nicht ein Britney-Spears-Augenblick!", sagt die 21-Jährige. Mit Rebellion habe das nichts zu tun.

In naher Zukunft will sich die Britin ein wenig Auszeit nehmen. Wofür sich andere jedoch ein Jahr gönnen würden, hat sie nur ein paar Monate eingeplant. Dabei handele es sich aber gewiss nicht um einen Selbstfindungs-Trip. "Ich weiß schon, wer ich bin!", sagt Watson.

kgi/Bang

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