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Abgewatscht - der satirische Wochenrückblick: Mutti ist die Beste

Vom Womanizer zum Hosenscheißer: Frauenschwarm Leonardo DiCaprio hat sich wegen Mutti Irmelin von Freundin Blake Lively getrennt. Gar nicht Mamas Liebling ist hingegen Schmutzfink, äh, Gina-Lisa Lohfink.

Von Stefan Mielchen

Mamma Mia! Früher dachte man immer, "Titanic"-Beau Leonardo DiCaprio sei einer jener Männer, von denen Frauen völlig zu recht träumen. Heute wissen wir, dass Leo vor allem eins ist: ein Muttersöhnchen! Mutti Irmelin soll ihrem 36-jährigen Wonneproppen jetzt seine Freundin ausgeredet haben. Und Klein-Leo hat artig Schluss gemacht - vom Womanizer zum Hosenscheißer! Die 23-jährige Blake Lively hielt seit Mai als dessen neues Spielzeug her, nachdem sich die Wege von DiCaprio und Model Bar Refaeli getrennt hatten. Eine Chance bei der Alten hatte die Neue offenbar nie: "Sie hat versucht, Irmelin zu beeindrucken, aber die konnte sie nicht ausstehen", berichtete ein "enger Freund" in dieser Woche dem britischen "Now"-Magazin. Die gebürtige Oer-Erkenschwickerin soll ihrem Leo so lange in den Ohren gelegen haben, bis der Sohnemann seine Freundin eiskalt abservierte. Schön, wenn Männer so selbständig sind. Kaum getrennt, sah man DiCaprio diese Woche in Italien bereits wieder in weiblicher Begleitung - von Irmelin. Mutti ist eben doch die Beste!

Nur ein Bruchteil solch elterlicher Fürsorge stünde einem anderen Weltstar gut zu Gesicht: Ex-Topmodel-Kandidatin Gina-Lisa ist nicht eben Mamas Liebling und macht es sich lieber in der Gosse des Boulevards bequem. Um mal wieder in die Zeitung zu kommen, ist sie jetzt irgendwie lesbisch. Mit Sängerin Loona ("Bailando", 1998) erlebt Frollein Lohfink aktuell, dass es wahre Liebe nicht nur unter Männern gibt: "Ich bin seit einer Woche mit ihr zusammen", diktierte Gina-Lisa den PR-Beratern von "Bild.de" in den Block, um noch ein paar schmutzige Details zu verraten: "Sie hat mich sehr verwöhnt, ihre Lippen schmecken sehr gut." Und auch Loona ist auf den Geschmack ihres fleischgewordenen Lipgloss gekommen: "Wir küssen uns nicht nur, wir machen auch Liebe miteinander." Wie praktisch, dass das neue Glück mit der Veröffentlichung von Loonas neuer Platte zusammenfällt und Gina-Lisa auch im dazugehörigen Video mit der Sängerin schmusen darf. Damit ja kein falscher Eindruck entsteht, betonte die 24-jährige Blondine noch fix: "Liebe kann man aber nicht planen." Den Rest des Theaters offenbar schon.

"Gay Jay" beendet den Hetero-Versuch

Nach diesem Coming-out wartet die Welt jetzt dringend auf ein paar klärende Worte eines gewissen Jay Khan. Aufmerksame Leser erinnern sich: Der sorgte mal für Schlagzeilen im Dschungelcamp und versuchte auch danach noch glaubhaft zu machen, an Beziehungen mit Frauen interessiert zu sein. Versuchsobjekt war bekanntlich Dschungelkollegin Indira Weis, der dies nicht geschadet hat: Die Top-Schauspielerin durfte anschließend in der ZDF-"Küstenwache" talentiert durchs Bild laufen. Nun aber ist alles aus: "Unsere Liebe hatte keine Chance", krokodiltränte Khan in der Zeitung mit den großen Buchstaben. "Überall, wo wir hingegangen sind, wurde uns vorgeworfen, dass wir nur für die Quote zusammen seien." Was ja auch kaum wundert, wenn schon der eigene Manager auf den Namen Mark Dollar hört ...

Apropos Kahn: Auch Ex-Nationaltorhüter-Ex Verena Kerth versüßte in dieser Woche die saure Gurkenzeit mit einer ganz schlimmen Meldung: Ihr wurde am Flughafen von Ibiza die Handtasche geklaut! So ein Ärger aber auch - wo sich der zufällig anwesende Weltfußballer Lothar Matthäus dem Dieb noch in den Weg gestellt hatte. Nützte nix: Kohle, Karten, Klunker - alles weg. Noch schlimmer als der Verlust war natürlich, dass die ibizenkischen Polizeibeamten offenbar nicht zu schätzen wussten, welch hochkarätige Promis sie mit der ehemaligen "P1"-Bedienung und ihrem Lebensgefährten da vor sich hatten. Sie behandelten die Tat als normalen Diebstahl bei normalen Leuten, was den unerkannt gebliebenen Ferres-Ex Martin Krug auf die Promipalme brachte. Noch unter Schock stehend, tat er das einzig Naheliegende - und rief die Presse an. "Wo sind wir denn gelandet, wenn es niemanden interessiert, wenn jemand überfallen wird?" schäumte Krug. In der Realität, möchte man meinen.

Schweinis Sarah und irgendwas mit Medien

Mit selbiger hat man allerdings in Münchner Schickimicki-Kreisen wenig am Hut. Eine versucht es jetzt dennoch: Ihre Üppigkeit Sarah Brandner, die Freundin von Bayern-Star Bastian Schweinsteiger. Ihr reicht es nicht mehr, als Berufsbezeichnung Spielerfrau und Model anzugeben - sie will studieren. "Weil ich weiß, dass eine Modelkarriere unberechenbar ist", wie die 22-Jährige in der "Bunten" schlaumeiert. Vor zwei Jahren sollte es noch BWL sein, mittlerweile hat sich Sarah aber weiterentwickelt und strebt nun Soziologie und Kunstgeschichte als Studienfächer an. Und wenn das auch nicht das Richtige sein sollte, gibt's an der Uni bestimmt noch irgendwas mit Medien.

War sonst noch was? Na klar: Auch Prominente sind nur Menschen, die sich mal gehen lassen. Blöd wird's, wenn ihr Verhalten sie dann teuer zu stehen kommen soll, wie es jetzt Britney Spears droht. Deren Ex-Leibwächter berichtete der britischen "Sun", dass die 29-Jährige ihm nicht nur sexuelle Avancen und sich ständig vor ihm nackig gemacht habe, sondern auch das Thema Körperhygiene nicht so wichtig nehme. Deshalb fordert Fernando Flores nun wegen eines Schmuddeltraumas sechs Millionen Dollar Schadensersatz! Das kann man verstehen: "Spears hat abstoßende Angewohnheiten. Sie ist Kettenraucherin, dadurch riecht sie ständig nach Tabak"; berichtet der Bodyguard. Und: "Sie hat ständig gefurzt oder in der Nase gebohrt, ohne sich auch nur zu schämen." Flores macht nun Angstzustände und Depressionen geltend. Wenn er sich da mal nicht verrechnet hat - genau das bekommt schließlich jeder, der sich länger unter Prominenten aufhält ...