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Affäre: Spengemann im Visier der Ermittler

Die Wohnung von TV-Moderator Carsten Spengemann wurde gestern von der Staatsanwaltschaft Hamburg durchsucht. Der Grund: die "Ring-Affäre".

Die Wohnung des TV-Moderators Carsten Spengemann ist von der Staatsanwaltschaft Hamburg durchsucht worden. Das berichtet die Bild-Zeitung. Die Beamten waren auf der Suche nach einem Beweisstück in Sachen "Ring-Affäre".

Anonyme Rückgabe

Im Februar war Spengemann zu 40.000 Euro Strafe verurteilt worden, weil er angeblich den Cartier-Ring einer Bekannten unterschlagen haben soll. Der "Superstar"-Moderator ging in Berufung – der Ring allerdings tauchte plötzlich wieder auf: in einem Umschlag mitsamt Bekennerschreiben lag das Schmuckstück im Briefkasten seines Anwalts. Absender: unbekannt.

Schreibmschine beschlagnahmt

Mit der Razzia wollte die Polizei laut Bild-Zeitung herausfinden, ob der anonyme Brief eventuell doch von Carsten Spengemann stammt. Neben seiner Wohnung durchsuchten die Beamten auch das Haus seiner Eltern. Die Staatsanwaltschaft beschlagnahmte unter anderem eine Schreibmaschine. Nun wird untersucht ob das Schreiben auf dieser erstellt wurde.

Nichts als die Wahrheit

Der 31-jährige Beschuldigte gibt sich entspannt: "Meine Eltern haben die Polizei ohne Widerstand in die Wohnungen gelassen. Wir unterstützen die Arbeit der Kripo, und ich hoffe, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommt."