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Ehemalige Hollywood-Produzentin sagt aus Amber Heard soll bis zu 50 Millionen Euro durch Johnny Depp verloren haben

Amber Heard
Amber Heard kämpft um ihren Ruf im Gerichtsprozess gegen ihren Ex-Mann Johnny Depp.
© Steve Helber / POOL / AFP
Amber Heard soll großen wirtschaftlichen Schaden durch die Ehe mit Johnny Depp und die gerichtlichen Konsequenzen erlitten haben. Eine ehemalige Hollywood-Produzentin sagt über die finanziellen Verluste Heards aus.

Seit vielen Jahren streiten sich Amber Heard und ihr Ex-Mann Johnny Depp mal mehr und mal weniger öffentlich um die Inhalte ihrer längst vergangenen Ehe und der daraus bekannt gewordenen Inhalte. Aktuell verklagt der Schauspieler seine Ex-Frau auf 50 Millionen Dollar Schadensersatz wegen eines Interviews aus dem Jahr 2018. Doch eine der Zeuginnen, eine ehemalige Produzentin der amerikanischen Filmindustrie namens Kathryn Arnold, sagt nun aus, dass Amber Heard wegen des Streits mit ihrem Ex-Mann allein schon an die 50 Millionen Dollar Gage verloren haben soll. 

Andere Schauspieler zogen karrieretechnisch an Amber Heard vorbei

Im Zeugenstand schilderte Arnold am Montag ausführlich den Karriereweg von Amber Heard und verglich die berufliche Laufbahn seit ihrem Durchbruch mit Zeitgenossen wie Momoa, Zendaya, Gal Gadot und Chris Pine. Die genannten Schauspieler konnten über die letzten Jahre allesamt eine bemerkenswerte Karriere in Hollywood hinlegen, nur Heard blieb auf der Strecke. Sie verlor sogar fast ihre Rolle bei "Aquaman 2". Arnold gibt Johnny Depp und der andauernden Konfliktsituation des einstigen Paares die Schuld. 

Mittlerweile ist Kathryn Arnold Beraterin und Expertin der Unterhaltungsindustrie. Als ehemalige Produzentin besitzt sie eine Menge Fachwissen und Branchen-Insides, deshalb bewertete sie die Schadensersatzansprüche Depps an Heard als "Scherz" und packte daraufhin aus, wie groß wohl der Schaden bei Amber Heard sein soll. Der erste Teil von "Aquaman" sollte ein Sprungbrett für die junge Schauspielerin sein. Doch im zweiten Teil dürfte sie fast nicht mehr mitwirken. Heard soll ihre Rolle nur behalten haben, weil Jason Momoa, Heards Co-Star, und der Regisseur des Films, James Wan, sich "ihr verpflichtet fühlten" und "fest davon überzeugt waren, dass sie dem Film guttut", behauptete Arnold.

Laut der Zeugin hatte der erste Entwurf von "Aquaman 2" für Amber Heards Figur Mera einen "starken romantischen Plot während des gesamten Films und einige großartige Actionsequenzen" vorgesehen. Dafür trainierte sie mehrere Monate lang fünf Stunden am Tag, um die Sequenz selbst spielen zu können, aber als sie am Set ankam, sagte ihr ein Kostümdesigner, dass ihre Rolle "verkürzt" worden sei. Die Actionsequenz war herausgeschnitten und ihre wurde Rolle radikal reduziert, sagte Arnold.

Auch bei den Gehaltsverhandlungen für den zweiten Teil konnte sich Heard im Vergleich zum ersten Teil nicht verbessern. Durch die Situation soll sie froh gewesen sein, dass sie überhaupt noch einen Job hatte und verdiente wie auch schon im ersten Teil zwei Millionen Euro. Jason Momoa konnte sich hingegen von circa drei auf fünfzehn Millionen Dollar entwickeln. Laut Arnold hätte Heard in der Lage sein müssen, ihr Honorar auf bis zu sechs Millionen Dollar neu auszuhandeln, wäre da nicht der negative Ruf durch die Ehe-Eskalationen mit Johnny Depp gewesen.

So analysiert Arnold den finanziellen Verlust von Heard

Der Beraterin zufolge haben Heard Verluste zwischen 45 und 50 Millionen Dollar betragen und sie analysierte diese Zahl folgendermaßen: Über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren hätte Heard normalerweise mindestens vier Millionen Dollar pro Film verdient. Das würde circa 20 Millionen Dollar ausmachen. Außerdem hätte Heard ihren Deal mit L'Oreal, der ihr 1,5 Millionen Dollar einbrachte, was insgesamt 8 Millionen Dollar ergibt, weiterführen können. Hinzu wären TV-Deals gekommen, wie ihre letzte derartige Produktion "The Stand", wo sie für neun Folgen 1,8 Millionen Dollar verdiente. Arnold sagte dann, dass somit der geschätzte Gesamtverlust auf Grund einer Rufschädigung von Heard zwischen 45 und 50 Millionen Dollar liege und machte Depp und seine Klage auf Verleumdung, die er 2020 einreichte, dafür verantwortlich.

Quellen: DailyMail, YouTube

ckl

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