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Scheidung von Brangelina: Jetzt droht der Rosenkrieg - darum ist Brad Pitt außer sich

"Sie hat die Hölle entfesselt." Mit diesen Worten soll Brad Pitt auf die Einreichung der Scheidung durch Angelina Jolie reagiert haben. Grund für seinen Unmut ist der Streit ums Sorgerecht. Für ihn ist klar: Er wird kämpfen.

Angelina Jolie und Brad Pitt

Brad Pitt und Angelina Jolie: Die Zeit des gemeinsamen Kuschelns auf dem roten Teppich ist vorbei.

Angelina Jolie schweigt. Auch knapp 20 Stunden nach Bekanntwerden der geplanten Scheidung von ihrem Noch-Ehemann Brad Pitt hat sich die Schauspielerin nicht persönlich geäußert. Sie schickte stattdessen am Dienstag ihren Sprecher Robert Offer vor. Wo sich Jolie aufhält? Unklar. Ihre Villa im vornehmen Beverly Hills wird von Reportern und Fotografen belagert. Doch weder die 41-Jährige noch ihre sechs Kinder wurden bislang gesichtet.

Brad Pitt bereitet sich derweil offenbar auf einen Rosenkrieg vor. Bereits kurz nach Bekanntwerden der Trennung ging er am Dienstagabend in die Offensive: "Ich bin sehr traurig darüber, aber was am meisten zählt ist das Wohlbefinden unserer Kinder. Ich bitte die Presse darum, ihnen den Raum zu geben, den sie in dieser schwierigen Zeit brauchen", sagte er der US-amerikanischen Zeitschrift "People". Und das Wohlbefinden und der Schutz von Angelina Jolie? Bezeichnend, dass er sie bewusst auslässt. Ach der in diesen Fällen übliche Satz "wir wollen Freunde bleiben" fehlt.

Der Grund: Der 52-Jährige soll über die Umstände der Scheidung außer sich sein. "Sie hat die Hölle entfesselt", wird er auf der stets gut unterrichteten Promiwebseite "TMZ.com" von Freunden zitiert. Grund für seinen Unmut ist demnach der Umstand, dass Jolie das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht für die drei gemeinsamen und drei adoptierten Kinder beansprucht. Das will Pitt unter keinen Umständen akzeptieren.

Brad Pitt wird als schlechter Vater dargestellt

Auch die Art und Weise der Bekanntgabe der Scheidung bringt Pitt in Rage. Denn das Ziel von Angelina Jolie und ihrem Sprecher Robert Offer ist es offenbar, ihn als schlechten Vater darzustellen. Mit der Aussage, die Scheidung erfolge "zum Wohle der Familie" heizten beide die Gerüchte um angebliche Drogen- und Alkoholprobleme Pitts an. Boulevardzeitungen hatten Freunde Jolies mit den Worten zitiert, sie würde sich Sorgen um ihre Kinder machen, weil Pitt im Alkohol- und Cannabisrausch zu Wutausbrüchen neige.

Ist Pitt ein verantwortungsloser Vater? Oder das Opfer eines perfiden Scheidungsplans von Angelina Jolie? Diese Frage könnte am Ende die Scheidungsrichter beschäftigen. Nämlich dann, wenn Jolie und Pitt sich nicht über das Sorgerecht für die Kinder einig werden können.

Angelina Jolie folgt dem Rat ihrer Anwälte

Wie "TMZ.com" berichtet, soll Pitt in den vergangenen Tagen versucht haben, Jolie von einer gemeinsamen Erklärung zu überzeugen. Er habe die Angelegenheit wie "Erwachsene" behandeln wollen, heißt es. Vergeblich. Jolie folgt dem Rat ihrer Anwälte. Mit Laura Wasser hat sie eine der bekanntesten Scheidungsexpertinnen der USA an ihrer Seite. Ihr Ruf eilt ihr voraus: knallhart und erbarmungslos. Armer Brad Pitt. Ihm wird nichts anderes übrig bleiben, als ebenfalls seine Anwälte loszuschicken. Alles deutet auf einen Rosenkrieg hin.


mai