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Anna Chapman in Dessous Die Spionin, die sich liebte


Auch nach ihrer Enttarnung kämpft Anna Chapman weiter für ihr Land - in Unterwäsche. Für das russische Männermagazin "Maxim" zog sich die bekannteste Spionin Russlands bis aufs Höschen aus. Die Pistole behielt sie freilich in der Hand.

Die aus den USA ausgewiesene russische Spionin Anna Chapman macht weiterhin mit freizügigen Fotos auf sich aufmerksam. In farbigen Dessous und mit einer Pistole in der Hand posierte Chapman für das russische Männermagazin "Maxim", wie die Zeitschrift am Dienstag auf ihrer Website bekanntgab. "Maxim" gab im Internet einen Vorgeschmack auf das neue Heft, das am Donnerstag erscheinen wird. Neben einigen Fotos und einem Video steht, Chapman habe für "Maxim" auch "ihr Schweigen gebrochen und über Männer, Flirts und ihre Pläne gesprochen". Die Spionin habe mehr für den russischen Nationalstolz getan als die Fußballnationalmannschaft und die Atomrakete Bulawa zusammen, schreibt das Magazin.

Am Montag hatte die russische Regierung bekanntgegeben, dass Präsident Dmitri Medwedew Chapman und die neun anderen aus den USA ausgewiesenen russischen Spione geehrt habe. Die Zehn waren im Juli im Rahmen eines Agentenaustauschs nach Russland zurückgekehrt, nachdem sie in den USA als Mitglied eines russischen Spionagerings festgenommen worden waren. Für die attraktive Chapman zeigten die Medien besonders viel Interesse. Boulevardblätter auf der ganzen Welt brachten Geschichten über ihr angeblich ausschweifendes Liebesleben und druckten Nacktbilder. Außerdem posierte Chapman für Modefotos und erhielt ein Angebot von einer US-Pornofirma für eine Rolle in einem Sexfilm.

AFP AFP

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