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BOTSCHAFTER-AFFÄRE: Woher kommt der Luxus von Djamile Rowe?

Sie wird in ihrer Limousine vom Chauffeur durch Berlin gefahren und schwelgt auch sonst in Luxus. Woher kommt das Geld der vermeintlichen Geliebten von Thomas Borer?

Fast wie in alten Zeiten muss Djamile Rowe sich gefühlt haben, als sie am Wochenende den 1111 Meter langen Laufsteg auf dem Ku'damm in einem schneeweißen Kleid abschritt. Wie früher, als die 34-Jährige ihre Wege zu Fuß machte - und nicht, wie neuerdings, im Leih-Mercedes und vom Leih-Chauffeur durch Berlin gefahren wurde.

Woher kommt das Geld für den Luxus?

Wer dem selbst ernannten Betthupferl des früheren Schweizer Botschafters Thomas Borer-Fielding Limousine, neue Nase und Appartement am Potsdamer Platz bezahlt, darüber gehen in Berlin die Meinungen auseinander. Borer selbst? Oder sein dubioser Freund Heinrich Wirtz? Oder hat Frau Rowe gespart?

Affäre geht in die dritte Runde

Wäre zu hoffen, denn am 29. August geht die Affäre, die dem Ex-Diplomaten eine Millionensumme Entschädigung einbrachte, in die dritte Runde. Dann muss Djamile Rowe vor Gericht belegen, wie sehr der Schweizer »Sonntags-Blick« sie unter seelischen Druck setzte, um eine falsche Affäre zu gestehen. Könnte sein, dass sie dann ohne Beistand vor dem Richter sitzen wird, denn neuesten Gerüchten zufolge haben ihre Anwälte Stephan Jellacic und Andreas Schulz keine Lust mehr, das »Hab ich nicht, hab ich doch«-Spiel weiter zu moderieren. Falls die Aussage Rowes zusammenbricht, müssten vielleicht die ganze Affäre, die gezahlten Millionen und am Ende möglicherweise auch die Zuwendungen für Leih-Mercedes und Leih-Chauffeur rückabgewickelt werden. Da übt man schon mal den Fußmarsch.

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