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Vormundschaftsstreit "Ich höre auf": Britney findet klare Worte gegen Vater und Schwester – kommt jetzt das Karriereende?

Britney Spears findet auf Instagram klare Worte gegen ihren Vater und ihre Schwester
Britney Spears findet auf Instagram klare Worte gegen ihren Vater und ihre Schwester
© Imago Images
Britney Spears findet auf Instagram klare Worte gegen ihre Familie. Gleichzeitig gibt sie Preis, dass man sie erst einmal nicht auf der Bühne sehen werde. Derweil packt auch ein Freund Britneys aus.

Britney Spears konnte im Gerichtsstreit um die Vormundschaft durch ihren Vater am vergangenen Mittwoch einen ersten Teilerfolg erzielen. Die Sängerin sagte am Mittwoch vor einem Gericht in Los Angeles aus. Bei der Anhörung wurde Spears die Wahl eines eigenen Anwalts genehmigt.

Nun scheint Britney neuen Mut gefasst zu haben. Auf Instagram sagt sie, dass all ihre Hater, die sie wegen ihrer Tanzvideos auslachten, sich zum Teufel scheren könnten. Derweil gibt ihr ehemaliger Personal Trainer Einblicke in das Familiendrama und erhebt ebenfalls schwere Vorwürfe gegen den Vater. Die Fassade der Familie Spears scheint zu bröckeln.

"Küsst meinen Hintern"

In einem Instagram-Post hat sich die Sängerin erneut emotional zu ihrer Situation geäußert. Zum Anlass nahm Spears Kritik an ihren Tanz-Videos, die sie in ihrem Zuhause aufnimmt und regelmäßig mit ihren Followern teilt. "Versteht doch: Ich werde in absehbarer Zeit auf keiner Bühne auftreten, wenn mein Vater entscheidet, was ich trage, sage, tue oder denke, das habe ich die letzten 13 Jahre gemacht", schreibt die 39-Jährige. Sie poste lieber Videos aus ihrem Wohnzimmer, als von der Bühne in Las Vegas, "wo einige Leute so weit weg waren (durch Drogen, Anm. d. Red.), dass sie mir nicht einmal die Hand schütteln konnten".

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Sie werde auch nicht Unmengen an Make-up auftragen und ständig darum betteln, statt Remixes ihrer alten Songs ihre neue Musik für ihre wahren Fans in die Show zu bringen, fügt die Musikerin an und sagt: "Also höre ich auf!!!". Ob die 39-Jährige damit ein Karriereende anspricht, ist noch nicht klar. In ihrer ersten Aussage vor Gericht sagte Spears allerdings, dass sie gerne einmal ein paar Jahre Pause machen würde, aber nicht dürfe.

Und dann findet sie klare Worte gegen Jamie Lynn Spears: "Ich mag es nicht, dass meine Schwester bei einer Preisverleihung auftauchte und meine Songs zu Remixen aufführte! Meine sogenannten Unterstützer haben mich zutiefst verletzt", deutet Spears ihre Probleme mit Schwester an, die zuvor sich in den sozialen Medien noch als Unterstützerin ihrer älteren Schwester gezeigt hatte.

Ihre Familie hätte Träume getötet 

Die Vormundschaft habe ihre Träume getötet, erklärt Spears weiter. "Alles, was ich habe, ist Hoffnung und Hoffnung ist das einzige auf dieser Welt, das sehr schwer zu töten ist, auch wenn es die Leute immer noch versuchen." Auch geht die Sängerin noch einmal auf die Dokumentationen ein, die über sie im Umlauf sind.

"Mir hat es nicht gefallen, wie sie erniedrigende Momente aus der Vergangenheit aufgegriffen haben, da ich das alles schon lange hinter mir habe." Am Ende wendet sich Spears direkt und mit deutlichen Worten an ihre Kritiker: "Wenn du meinen kostbaren Arsch nicht in meinem Wohnzimmer tanzen sehen willst oder es nicht deinen Standards entspricht: Geh ein verdammtes Buch lesen."

Sängerin kritisiert heuchlerische Unterstützung

Im öffentlich ausgetragenen Streit hat die Sängerin auch viel Zuspruch erfahren – den Spears jedoch nicht von allen Seiten als positiv wahrnimmt, wie sie kürzlich in einem weiteren Posting erklärte. Für sie gebe es nichts Schlimmeres, als wenn geliebte Menschen, die nie für sie da gewesen seien, Dinge über ihre Situation posteten, um öffentlich deren Gesicht zu wahren. "Wie können die Menschen, die du am meisten liebst, es wagen, überhaupt etwas zu sagen. Waren sie da, um eine helfende Hand zu reichen, als ich am Ertrinken war? Nein", betonte Spears.

Ihr ehemaliger Personal Trainer erhebt Vorwürfe

Derweil meldet sich Sean Phillip gegenüber der britischen "Sun" zu Wort, der einige Jahre für Britney Spears als Personal Trainer gearbeitet hatte und deshalb einige Jahre mir der Sängerin wohnte. "Jamie wollte nur Britneys Vater sein, als sie 26 wurde und Multi-Millionärin war", wirft er dem 69-Jährigen vor. Seiner Meinung nach hätte Janie Spears gegenüber seiner Tochter kaum Mitgefühl gezeigt und nicht verhindert, dass sie in die Medikamentensucht abrutscht – im Gegenteil. 

Er behauptet, dass der Sängerin täglich zwei nicht bekannte Pillen gegeben wurden und glaubt, dass die Sängerin dadurch zur Marionette wurde, die von denen kontrolliert wurde, die von ihr profitierten. Das Management soll ihm aufgetragen haben, dafür zu sorgen, die Pillen zu verabreichen. "Britney war einfach so süß, nett, liebevoll und witzig – und auch viel klüger, als es ihr die Leute zuschreiben", so Phillip. Ihr Zusammenbruch sei nicht geschehen, weil sie verrückt war sondern es habe sie verrückt gemacht, was ihr passierte, berichtet Britneys früherer Vertrauter weiter und fügt hinzu: "Sie wollten einfach den Goldesel melken."

Britney hatte keine Übersicht über ihr Geld 

"Die Dinge begannen ungemütlich zu werden, als meine Rolle zu einem 24-Stunden-Job wurde. Ich war der Stylist, ich war der Babysitter, ich war der Trainer, ich war der Sicherheitsbeauftragte, ich war der Verbindungsmann zu den Paparazzi – ich bettelte sie an, keine Fotos von ihr zu machen. Gleichzeitig sei es immer wieder vorgekommen, dass sie unterwegs Dinge nicht zahlen konnte, weil sie keinen Zugriff auf ihr Geld hatte. 

Vormundschaftsstreit: "Ich höre auf": Britney findet klare Worte gegen Vater und Schwester – kommt jetzt das Karriereende?

"Alles, was sie hatte, war ein Stück Papier mit einer Kreditkartennummer darauf, um Dinge zu bezahlen. Aber sie hatte die Karte eigentlich gar nicht in der Hand. Es war eine schwarze Amex, die ihrem Manager zugeordnet war. So blieben wir auf Rechnungen für Dinge sitzen", erzählt Phillip weiter. Als sie in ein neues Haus zog, soll Britney Sean Phillip gefragt haben, wie viel das vorherige Haus den gekostet habe."

Seit 2014 soll die Sängerin und zweifache Mutter bereits versuchen, sich aus der Vormundschaft ihres Vaters zu befreien. Nach psychischen Zusammenbrüchen wurde Jamie Spears im Jahr 2008 von einem Gericht als ihr Vormund eingesetzt. Seither entscheidet er über ihr Leben und ihre Finanzen. Zuletzt konnte die Sängerin einen Teilerfolg für sich verbuchen: Zukünftig wird sie von dem von ihr selbst gewählten Promi-Anwalt Mathew Rosengart vertreten.

yak SpotOnNews

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