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Monaco Fürstin Charlène und Fürst Albert: Chronik ihrer Trennung

Charlène und Albert beim Gottesdienst im Januar dieses Jahres
Charlène und Albert beim Gottesdienst im Januar dieses Jahres
© Pool/ABACA / Picture Alliance
Im Februar dieses Jahres zeigten sich Fürstin Charlène und Fürst Albert das letzte Mal gemeinsam bei einem Termin in Monaco. Seitdem führt das Paar ein Leben zwischen zwei Kontinenten.

Bei einem ihrer bisher letzten öffentlichen Auftritte an der Seite ihres Mannes war Fürstin Charlène komplett in Schwarz gekleidet. Ende Januar dieses Jahres besuchte das Paar einen Gottesdienst zu Ehren der monegassischen Schutzheiligen Sainte Dévote. Die 43-Jährige versteckte ihr Gesicht hinter einer Sonnenbrille und einer Maske, ihr Kleid reichte fast bis zum Boden, darüber ein langer Mantel und schwarze Handschuhe. Lediglich eine pinke Baskenmütze heiterte das triste Outfit etwas auf. Es sah aus, als würde sich Charlène verstecken – vor dem Leben, das sie seit der Hochzeit mit Thronfolger Fürst Albert II. in Monaco führt. 

Einen Monat später, im Februar, besuchten Charlène und Albert noch eine Sportveranstaltung im Fürstentum – das war es dann bisher aber auch an gemeinsamen Terminen des Fürstenpaares. Denn seit März weilt Charlène auf einem anderen Kontinent, in ihrer Heimat Südafrika. Ursprünglich war sie dort hingereist, um ein Projekt ihrer Stiftung zu unterstützen, das sich für den Schutz von Nashörnern einsetzt. Maximal zwölf Tage waren für die Reise angedacht, wie die Fürstin kürzlich in einem Interview verriet. Es gibt eine Aufnahme, die sie bei der Trauerfeier von Goodwill Zwelithini zeigt. Der König der Zulu starb am 12. März dieses Jahres. Fürst Albert nahm derweil allein Termine in Monaco wahr.

Fürstin Charlène
Fürstin Charlène am 18. März auf der Traufeier von Zulu-König Goodwill Zwelithini
© PhilL Magakoe / Picture Alliance

Anfang April veröffentlichte Charlène auf ihrem Instagram-Account ein Foto, auf dem sie gemeinsam mit Albert und den Kindern beim Färben von Ostereiern zu sehen ist. Wo das Bild aufgenommen wurde, verrät die Fürstin in ihrem Kommentar nicht, wohl aber in Südafrika. Im Mai folgten weitere Schnappschüsse, die Albert und die Zwillinge Gabriella und Jacques beim Besuch in Charlènes Heimatland zeigten. Denn der Palast hatte inzwischen mitgeteilt, dass die monegassische Landesmutter an einer schweren HNO-Infektion leidet und vorerst nicht nach Europa zurückkehren könne.

Albert und Charlène feierten zehnten Hochzeitstag getrennt

Spätestens, als Albert und Charlène ihren zehnten Hochzeitstag am 1. Juli getrennt voneinander feierten, wurden die Trennungsgerüchte immer lauter. "Alles Liebe zum Hochzeitstag, Albert. Danke, dass du mich mit unseren wunderbaren Kindern gesegnet hast", schrieb Charlène auf Instagram und veröffentlichte ein Video, das ihre Liebesgeschichte mit Albert dokumentieren sollte.

Überhaupt setzte der Palast auf eine Kitsch-Offensive, um die anhaltenden Scheidungsgerüchte verstummen zu lassen. In bisher neun Kapiteln wird die Beziehung von Albert und Charlène auf der offiziellen Facebookseite des Palastes gewürdigt. Nach Charlènes jüngster Operation in Südafrika, ließ Fürst Albert mitteilen, er denke voller Zärtlichkeit an seine Frau. Er wolle mit den Kindern erneut nach Südafrika reisen, um sie bei ihrer Heilung zu unterstützen.

Das tat er auch, doch die Fotos, die während seines Aufenthalts entstanden sind, sorgten für neue Spekulationen: Zunächst postete Charlène nur Fotos ihrer Zwillinge und kommentierte den missglückten Haarschnitt von Tochter Gabriella – dann veröffentlichte sie doch noch zwei Bilder mit Albert, die allerdings so gestellt wirkten, dass Körpersprache-Experten an der Echtheit der Gefühle zweifelten. Dass die Fürstin die Instagram-Schnappschüsse mit Albert unkommentiert ließ, spricht für sich.

Inzwischen sind Albert und die Kinder wieder zurück im Fürstentum. Charlène hält sich weiterhin in Südafrika auf. Ob das Paar in diesem Jahr noch einen gemeinsamen Auftritt in Monaco absolvieren wird, ist nicht bekannt. In einem Interview hatte die Fürstin lediglich mitgeteilt, dass sie aus gesundheitlichen Gründen frühestens Ende Oktober wieder fliegen darf.

jum

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