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Twitter Chris Evans äußert sich nach Penisfoto-Panne: "Jetzt, wo ich eure Aufmerksamkeit habe ..."

Chris Evans
Chris Evans dürfte ein etwas stressiges Wochenende gehabt haben
© Picture Alliance
Nachdem Schauspieler Chris Evans am Wochenende versehentlich ein sehr privates Bild auf Instagram gepostet hatte, meldete er sich am Montag zu Wort – und nutzte die Aufmerksamkeit für eine wichtige Nachricht.

Der Gedanke, aus Versehen ein kompromittierendes Bild an eine Person zu schicken, für die dieses nicht gemacht wurde, ist schlimm genug. Aber nun stelle man sich vor, statt einer einzelnen Person, oder – im schlimmsten Fall der Fälle – einem Gruppenchat, handelt es sich beim Empfänger der Nachricht um schlappe sechs Millionen Instagram-Follower. Grausig! Doch genau das passierte Schauspieler Chris Evans am vergangenen Wochenende.

Beim Hochladen einer Story gelangte leider auch ein Ausschnitt seiner iPhone-Bilder-Bibliothek ins Internet. Darauf zu sehen: ein Penis. Ob es sich dabei tatsächlich um Captain Americas Gemächt handelt? Können wir so aus dem Stand jetzt nicht sagen. Aber die Social-Media-Gemeinde ging mal davon aus und verbreitete die Bilder rasend schnell über alle Kanäle. Da brachte es dem Schauspieler dann auch nichts mehr, dass er die Bilder kurz darauf wieder löschte.

Chris Evans nutzt Aufmerksamkeit für politische Nachricht

Während sich sein Freund und Kollege Mark Ruffalo auf Twitter kumpelhaft über den Schauspieler lustig machte und sein Bruder Scott Evans schelmisch fragte: "Ich war gestern nicht auf Social Media. Hab ich was verpasst?", äußerte sich Evans selbst zunächst nicht. Was sagt man auch, wenn man gerade möglicherweise sechs Millionen Menschen seinen Penis gezeigt hat? Doch am Montagabend US-amerikanischer Zeit meldete sich Evans schließlich auf Twitter zu Wort – mit der bestmöglichen Antwort: "Jetzt, wo ich eure Aufmerksamkeit habe: Geht am 3. November wählen."

Auch wenn Evans in der Vergangenheit seine Unterstützung für die Demokratische Partei bekundete und sich Trump gegenüber kritisch äußerte, scheint es ihm zu großen Teilen darum zu gehen, dass US-Amerikaner sich wieder mehr mit Politik auseinandersetzen, immerhin lag die Wahlbeteiligung bei der Präsidentschaftswahl 2016 nur bei knapp 56 Prozent. Im Juli 2020 stellte Evans mit "A Starting Point" eine Website online, die Statements zu aktuellen Debatten von sowohl demokratischen als auch republikanischen Politikern und Politikerinnen verbreitet.

Quellen: "Buzzfeed News", "Statista", "A Starting Point"

jgs

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