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Karriere-Aus: Chuck Norris kämpft jetzt nur noch für seine Frau

Actionstar Chuck Norris gibt seine Karriere auf, um sich mit ganzer Kraft seiner kranken Frau zu widmen. Die 54-Jährige leidet seit vier Jahren unter den Folgen einer Vergiftung. 

Chuck Norris und seine Frau Gena

Chuck Norris und seine Frau Gena sind seit 1998 verheiratet

Chuck Norris' Kraft dient seit Jahren als Grundlage zahlreicher Witze. In den letzten Jahren musste der US-Actionstar aber besonders für seine Frau Gena stark sein. Wie jetzt bekannt wurde, kämpft die 54-Jährige mit Untersützung ihres Mannes gegen die Folgen einer Vergiftung. 

Gegenüber der "Good Health" sagte Norris: "Ich habe meine Karriere aufgegeben, um mich um Gena kümmern zu können. Mein ganzes Leben dreht sich darum, sie am Leben zu erhalten". Das Paar ist seit 1998 verheiratet und hat zwei gemeinsame Kinder.

Kontrastmittel vergiftete Gena Norris

Gena Norris leide an starken Nervenschmerzen und Nierenproblemen, berichtet die "Daily Mail". Demnach führt das Ehepaar Norris die Beschwerden auf die Injektion eines Kontrastmittels für eine MRT-Untersuchung zurück. Mithilfe des Farbstoffs sollte 2013 die rheumatische Arthritis, eine chronische Gelenkentzündung, der heute 54-Jährigen genauer analysiert werden. Das Problem: Das Mittel enthielt das Schwermetall Gadolinium.

Dieser magnetische Stoff wird in der Regel über den Urin ausgeschieden. Tests zeigten jedoch, dass sich ein Teil des Gadolinium bei Chuck Norris' Frau im Gewebe ablagerten. Wie der 77-Jährige in einem Artikel auf "creators.com" erklärt, schwächt das Schwermetall die Betroffenen, kann zu chronischen Krankheiten und schwindender Lebensfreude führen. Genau diese Symptome zeigten sich auch bei Gena Norris. 

Actionstar steht seiner Frau bei

Fünf Monate lang sei sie nach der Vergiftung laut "Daily Mail" ans Bett gefesselt und auf ständige Betreuung angewiesen gewesen. "Chuck schlief neben mir auf der Couch und lies mich nie allein. Ich betete, dass ich überleben und meine Kinder großziehen können würde.", sagte Norris gegenüber der Zeitung. Bis heute sind die Symptome nicht verschwunden.

Gemeinsam mit ihrem Mann hat die US-Amerikanerin mehrere Hersteller von Kontrastmitteln auf Schmerzensgeld verklagt. Im Juli hat die Europäische Arzneimittel-Agentur einige lineare Kontrastmittel, darunter auch Gadolinium, verboten, berichtet das "Ärzteblatt".

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fri