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Frédéric Prinz von Anhalt: "Trump ist der Beste - ich bin so stolz, ich könnte weinen"

Donald Trump zieht als US-Präsident ins Weiße Haus. Für viele ist das eine Horrorvorstellung, für Frédéric Prinz von Anhalt die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches. Der 73-Jährige ist bekennender Anhänger des Republikaners.

Frédéric Prinz von Anhalt

Frédéric Prinz von Anhalt freut sich über den Sieg des Republikaners Donald Trump

Für Frédéric Prinz von Anhalt, den deutschen Ehemann von Hollywood-Schauspielerin Zsa Zsa Gabor, zieht mit Donald Trump ein Wunschkandidat ins Weiße Haus. "Ich bin so stolz, ich könnte weinen", sagte der Wahlkalifornier in der Nacht zum Mittwoch im Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Ich stehe voll hinter ihm. Der Trump ist der Beste." Auf seiner Facebookseite schrieb der 73-Jährige nach Trumps Wahlerfolg: "Sieg an allen Fronten. Gott segne Donald Trump, 45. President der Vereinigten Staaten von Amerika."

Frédéric von Anhalt sah Donald Trump immer vorn

Von Anhalt hat die doppelte Staatsbürgerschaft und konnte an den Wahlen teilnehmen. Mit seinem offenen Bekenntnis für Trump habe er sich in Deutschland und auch in den USA viel Ärger eingehandelt, erzählt er. "Bei meinen Auftritten in Deutschland wurde ich ausgebuht, wenn ich Trump gesagt habe." Auch in Hollywood sei er deswegen angefeindet worden. Am Sieg von Trump habe er nie gezweifelt.

Auch Clintons Unterstützung durch große Hollywood-Stars habe nichts genützt, sagte der Prinz. "Madonna, Lady Gaga, das bringt überhaupt gar nichts. Den Wähler in Amerika kann man nicht verarschen, der will kein Hollywood sehen."

Trump zu Besuch bei Zsa Zsa Gabor

Auch seine seit Jahren bettlägerige Frau habe sich über Trumps Wahlsieg gefreut, versichert der Ehemann. "Sie spricht ja nicht viel, aber sie hatte die Augen auf und sagte "I love it". Donald Trump sei ein alter Bekannter der mittlerweile 99-jährigen Hollywood-Diva und war bereits in deren Anwesen in Bel Air zu Besuch.

Ob Trumps Sympathien für Frédéric von Anhalt allerdings so weit reichen, dass er den 73-Jährigen zum US-Botschafter in Berlin macht, ist fraglich. Diese Idee hatte der Prinz gegenüber Moderator Jan Böhmermann geäußert, als der ihn in den USA besuchte. Von Anhalt meinte, das sei doch eine würdige Maßnahme, um sich für seine Wahlkampfunterstützung zu bedanken.

jum/DPA