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Ex-Frau von Gerhard Schröder Doris Schröder-Köpf rechnet mit ihrer Nachfolgerin ab

Doris Schröder-Köpf
Doris Schröder-Köpf war von 1997 bis April 2018 mit dem früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder verheiratet.
© Holger Hollemann / DPA
Drei Monate nach der Hochzeit von Gerhard Schröder und Soyeon Kim rechnet Doris Schröder-Köpf mit ihrem Ex ab - und dessen Neuer.

Erst im April wurde ihre Ehe geschieden: 21 Jahre waren Doris Schröder-Köpf und der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder verheiratet. Anlass für die Trennung war laut Schröder-Köpf die Koreanerin Soyeon Kim, die Schröder im Mai, nur einen Monat nach der Scheidung von seiner vierten Frau geheiratet hat.

Im Interview mit der "Gala" hat Doris Schröder-Köpf diese Einschätzung bekräftigt - und schwere Vorwürfe gegen ihre Nachfolgerin erhoben. Nach ihrer Trennung im Frühjahr 2016 habe es "zahlreiche belegbare längere Treffen zwischen dem ehemaligen Bundeskanzler und der Dolmetscherin aus Korea" gegeben.

Doris Schröder-Köpf erfuhr von der Verlobung aus der Presse

Von der Verlobung der beiden erfuhr die SPD-Politikern nach eigener Aussage "während einer öffentlichen Sitzung des niedersächsischen Landesparlaments", dem sie als Abgeordnete angehört. "Unsere Familie hatte vorab keine Kenntnis", sagt die 55-Jährige dem Promi-Magazin. Dabei sei sie zu dem Zeitpunkt noch mit Gerhard Schröder verheiratet gewesen.

Gegen die neue Ehefrau ihres Exmannes geht Doris Schröder-Köpf mittlerweile rechtlich vor. Gerhard Schröder habe bereits schriftlich erklärt, die Behauptung nicht mehr zu wiederholen, dass die Ehe weit vor 2016 beendet gewesen sei. Eine solche Erklärung möchte Schröder-Köpf nun auch gegen Soyeon Schröder-Kim erwirken. Die hat offenbar auf einer Pressekonferenz die Aussagen Gerhard Schröders falsch übersetzt. "Sie hat sich - auch noch inhaltlich falsch - zu meiner Ehe, meinem neuen Partner und der Familie geäußert", sagt die Ex-Frau Schröders der "Gala". "Sie werden verstehen, dass ich es geradezu verstörend fand und finde, dass sich eine völlig fremde Frau am anderen Ende der Welt im Rahmen einer Pressekonferenz zum privatesten Bereich meines Lebens äußert, und dann auch noch unzutreffend." 

Deshalb habe sie Kim aufgefordert, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen. Sollte die Koreanerin dem nicht nachkommen, droht sie mit Konsequenzen: "Falls das nicht erfolgt, werde ich gerichtliche Unterstützung suchen."

Das komplette Interview lesen Sie in der neuen Ausgabe der "Gala"

che

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