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Emotionales Posting "Dämonen": Drew Barrymore spricht über die schwierige Beziehung zu ihrem Vater

Drew Barrymore
Drew Barrymore spricht über ihren Vater
© Guanguan Liu0 / Picture Alliance
Ihre Kindheit war turbulent, darüber hat Drew Barrymore schon oft gesprochen. Jetzt offenbart die Schauspielerin in einem emotionalen Posting Details über ihren Vater.

Am Sonntag war in vielen Ländern auf der Welt Vatertag. Den Anlass nutzten auch einige Promis, um ihre Väter zu grüßen und liebe Botschaften zu senden. Die meisten Social-Media-Beiträge waren Lobeshymnen auf die "besten Papas der Welt". Doch dass eine Vater-Kind-Beziehung auch oft schwierig sein kann, zeigte Drew Barrymore mit ihrem eigenen, sehr emotionalen Beitrag auf Instagram.

Drew Barrymore postet emotionalen Vatertag-Beitrag

"Er war ein verrückter Dichter, ein hedonistisches Menschenkind", sagt sie über ihren 2004 verstorbenen Vater, Schauspieler John Barrymore. Eine schwierige Persönlichkeit, wie sie beschreibt. "Aber das habe ich als Kind verstanden. Irgendwie habe ich null Probleme mit Altlasten oder Papa", erklärt sie. Und trotzdem habe die Art ihres Vater ihr manchmal Schwierigkeiten bereitet. "Ich glaube, ich hätte gerne einen Papa gehabt, der da draußen nicht so aussieht. Oder der geblieben wäre. Oder der zu wirklich allem fähig war. Aber seine Wildheit durchzieht mich. Seine Gaben sind hier. Seine Dämonen sind meine, die ich brechen muss", verrät Barrymore auf der Fotoplattform.

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My mom chose a wild card for my dad. He was a mad poet hedonist man child! But I understood that as a kid. Somehow I have zero baggage or dad issues. I think I would have liked to have a dad who didn’t look so out there. Or who stayed. Or was capable of anything really. But his wildness runs through me. His gifts are here. His demons to overcome are mine to break! I love him not for who I wanted him to be, but for who he was. And as I look at all the photos of dads today, doing their dad job, sure, there is my tiny self that wished for him to fit in. But he never did. And I’m not sure I did either. And I’m not sure what anything is supposed to look like, or what it really is beyond the images?! But I do know this... both my parents have played a major role in who i am as a parent. And none of it looks perfect. But it functions with so much love. And togetherness. And availability. I don’t have a picture of a dad today to show how great everything was. I have a picture to show what it was. And that is my story. And that is perfect in itself. My dad gave me the gift of life! A wicked sense of humor! And that wildness that I truly do cherish.

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Heute habe sie erkannt, wie wichtig er für ihre eigene Entwicklung war. "Ich liebe ihn nicht dafür, wie ich ihn haben wollte, sondern dafür, wer er war", schreibt die 45-Jährige. Sie poste kein Foto, um zu zeigen, wie toll alles gewesen sei, sondern "um zu zeigen, was es war".

Neue Visionen

Turbulente Kindheit

Barrymore, die heute selbst Mutter von zwei Mädchen ist, hat schon oft über ihre turbulente Kindheit gesprochen. Mit erst sieben Jahren wurde sie dank ihrer Rolle in "E.T." zum Kinderstar. Was folgten waren Jahre, in denen sie sich oft verloren fühlte. In der Netflix-Show von Komiker Norm Macdonald erläuterte sie 2018 Details. Mit nur zwölf Jahren begann sie zu kiffen, trank viel Alkohol und wurde kokainabhängig. Wenig später emanzipierte sie sich rechtlich von ihren Eltern.

"Ich hatte die Scheiße mit 14 hinter mir. Midlife-Crisis, Entzug, auf die schwarze Liste gesetzt, keine Familie, und dann wurde ich mein eigenes Elternteil und kriegte es irgendwie hin", sagte die Schauspielerin Macdonald. 

Quelle: Instagram 

ls

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