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Gesellschaftlicher Druck Emma Watson: "Harry Potter"-Star über die Angst vor dem 30. Geburtstag

Emma Watson
Emma Watson wird im April 30
© Pool/Jacques Witt/Maxppp / Picture Alliance
In ihrer Karriere hat Emma Watson mehr erreicht als die meisten 29-Jährigen. Doch trotzdem macht ihr der anstehende runde Geburtstag Angst.

Es ist eine Angst, die viele Menschen in ihren Zwanzigern umtreibt. Die Befürchtung, mit 30 noch nicht genügend erreicht zu haben. Und sie macht selbst vor erfolgreichen Hollywood-Stars wie Emma Watson nicht Halt. Die 29-Jährige ist aktuell das Covermodel der britischen Ausgabe der "Vogue" und spricht über die Unsicherheiten, die ihr momentanes Alter mit sich bringen - und darüber, was sie in den vergangenen Jahren über sich gelernt hat. "Ich habe dieses ganze 'Ich bin happy als Single'-Ding nie geglaubt. Es hat lange gedauert, aber ich bin tatsächlich sehr glücklich als Single. Ich nenne es mit mir zusammen sein", sagt Watson. 

Emma Watson über die Angst, 30 zu werden

Was ihr allerdings gar nicht gefällt, ist die gesellschaftlich geprägte Erwartungshaltung an Frauen ihres Alters, die "impliziert, eine Frau müsste 'einen Ehemann, ein Baby und eine gut laufende Karriere'" haben. Eigentlich habe sie sich nie Gedanken über den runden Geburtstag gemacht. Bis sie 29 wurde.

"Wenn du kein Haus gebaut hast, wenn du keinen Mann hast, wenn du kein Baby hast und 30 wirst, und du bist nicht an einem unglaublich sicheren, stabilen Ort in deiner Karriere, oder du findest immer noch Dinge über dich selbst heraus, dann ist da einfach diese unglaubliche Angst", gesteht die Schauspielerin, die als Kind durch ihre Rolle der Hermine Granger in den "Harry Potter"-Filmen weltberühmt wurde. 

Sie datet lieber nicht berühmte Männer

Watson, die nach "Harry Potter" ein Studium an der "Brown"-Eliteuniversität begonnen und auch abgeschlossen hatte, hält ihr Liebesleben so gut es geht aus der Öffentlichkeit raus. Der australischen Zeitschrift "Elle" verriet die Britin mal, sie treffe sich lieber mit Männern, die nicht berühmt sind. Das verursache aber oft Probleme. "Ich denke nicht, dass es fair ist, dass plötzlich intime Details ihres persönlichen Lebens als direkte Folge von mir öffentlich werden. Ich wünschte, ich könnte sie beschützen", sagte sie damals. 

Mit ihrer Angst vor dem runden Geburtstag spricht Watson vermutlich vielen 29-Jährigen aus der Seele. 

Quellen: "Vogue" / "Elle"

ls

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