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Sir Michael Oswald Enger Freund der Queen stirbt am Tag der Trauerfeier für Prinz Philip

Sir Michael Oswald und Queen Elizabeth II. 2013 bei einem Pferderennen
Sir Michael Oswald und Queen Elizabeth II. 2013 bei einem Pferderennen
© MICHAEL WEBBERLEY / Picture Alliance
Er leitete fast 30 Jahre die Königlichen Gestüte und beriet die Queen bei Pferderennen: Sir Michael Oswald war nicht nur ein Angestellter, sondern ein enger Vertrauter der Monarchin. Nun ist der Brite gestorben.

Sie hat in ihrem Leben schon viele Tiefpunkte und Krisen meistern müssen. Gerade durchlebt Queen Elizabeth II. erneut eine schwere Zeit. Am Samstag musste sie ihren geliebten Mann, Prinz Philip, zu Grabe tragen, der im Alter von 99 Jahren verstorben war. Bei der Trauerfeier wirkte die Monarchin klein und zerbrechlich, ganz anders als sonst bei ihren Auftritten. Bilder der einsamen Queen, die aufgrund der Corona-Bestimmungen allein auf der Kirchenbank sitzen musste, rührten die Welt

Nun gibt es eine weitere traurige Nachricht aus dem Königshaus: Sir Michael Oswald, ein langjähriger Begleiter und enger Vertrauter von Elizabeth II., ist gestorben – und das ausgerechnet am Tag der Beisetzung von Prinz Philip. Oswald wurde 86 Jahre alt. Wie die britische Zeitung "The Times" berichtet, starb er nach längerer Krankheit am 17. April.

Sir Michael Oswald arbeitete schon für Queen Mum

Oswald teilte mit Queen Elizabeth II. den gleichen Humor und ihre Leidenschaft für Pferde. Nach seinem Studium am Eton College wurde er 1970 Leiter der Königlichen Gestüte. Diese Position hatte er 28 Jahre inne. Parallel dazu beriet er das Königshaus bei Pferderennen. Zunächst die Mutter von Elizabeth II., Queen Mum, seit 2003 war er auch enger Vertrauter der amtierenden Königin. Beiden Frauen soll Sir Michael Oswald sehr nahe gestanden haben. Fotos zeigen ihn im vertrauten Gespräch mit der Queen bei verschiedenen Pferderennen, unter anderem in Ascot und Epsom.

Trauer um Prinz Philip

Oswalds Witwe Lady Angela wiederum arbeitete viele Jahre als Hofdame für Queen Mum. Sie sagte der Fachzeitschrift "Racing Post": "Er sagte immer, dass er den wunderbarsten Job habe, den man nur haben könne, und dass er sein ganzes Arbeitsleben lang einfach das getan habe, was er auch getan hätte, wenn er ein reicher Mann gewesen wäre, der nicht arbeiten muss."

Für die Queen ist der Tod ihres langjährigen Freundes und Beraters ein weiterer schmerzlicher Verlust.

Quellen: "Daily Mail","Racing Post", "The Times"

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