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Erneute Prügelvorwürfe Chris Brown weist jede Schuld von sich


Hip-Hopper Chris Brown soll einen 20-Jährigen in Washington beleidigt und angegriffen haben. Vor Gericht bestreitet er jedoch jegliche Anschuldigungen. Für den Musiker steht viel auf dem Spiel.

US-Rapper Chris Brown, 24, hat die gegen ihn erhobenen Prügelvorwürfe zurückgewiesen. Vor einem Gericht in Washington habe er am Montag jedwede Schuld an einem handgreiflichen Streit bestritten, berichteten US-Medien. Dem Rapper und seinem Bodyguard werden Körperverletzung vorgeworfen. Nach 36 Stunden in Untersuchungshaft kamen beide Männer nach dem Gerichtstermin zunächst auf freien Fuß. Am 24. November müssten sie erneut vor Gericht erscheinen, berichtete der Sender CNN.

Bei dem Streit vor einem Hotel in Washington in der Nacht zum Sonntag soll es zu Beschimpfungen und Schlägen gekommen sein. Ein 20-jähriger Mann sei wegen Prellungen im Gesicht im Krankenhaus behandelt worden, sagte ein Polizeisprecher CNN. Brown hatte 2009 seine damalige Freundin, die Sängerin Rihanna, verprügelt und war daraufhin zu einer Bewährungsstrafe und gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Seitdem muss er strenge Bewährungsauflagen erfüllen.

Mit neuen Verstößen gegen das Gesetz könnte er sich eine längere Haftstrafe einhandeln. Erst im August hatte ein Richter in Los Angeles weitere tausend Stunden Sozialdienst verhängt. Die Staatsanwaltschaft hielt Brown vor, er habe seine Auflagen von 2009 nicht komplett erfüllt. Er muss wahlweise Strände säubern, Graffiti entfernen oder Straßen reinigen. Bis August 2014 steht Brown noch unter Bewährung.

cob/DPA DPA

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