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Netflix-Serie: Prinz Harry will "The Crown" stoppen, bevor sie sein Leben verfilmen

Die Netflix-Serie "The Crown" schildert die Geschichte des britischen Königshauses seit Queen Elizabeth II. und gehört zu den erfolgreichsten Formaten des Streaminganbieters. Doch Prinz Harry ist überhaupt kein Fan der Reihe.

Prinz Harry und Herzogin Meghan bei ihrer Hochzeit

Prinz Harry und Herzogin Meghan bei ihrer Hochzeit im Mai 2018

AFP

Ob Golden Globe, Emmy oder Bafta: Die Netflix-Serie "The Crown" wird seit ihrer ersten Staffel mit Preisen überhäuft. Jüngst erhielt Olivia Colman einen Golden Globe als beste Darstellerin. Die Britin verkörpert in der dritten Staffel Queen Elizabeth II. Ob die echte Königin die Serie schaut, ist nicht bekannt, einer ist aber definitiv kein Fan: ihr Enkel Prinz Harry. Das verriet seine Biografin Angela Levin jetzt in einem Interview mit der BBC. "Als ich ihn zum Interview traf, hat er mich als erstes gefragt, ob ich 'The Crown' schaue", sagte die Journalistin. Dann habe Harry angekündigt: "Ich werde dafür sorgen, dass die Serie abgesetzt wird, bevor sie meine Geschichte erzählen."

Die Sorge des 35-Jährigen dürfte unbegründet sein, denn Peter Morgan, Drehbuchautor von "The Crown", hatte bereits Ende 2018 in einem Interview verraten, dass das Liebesleben der Prinzen William und Harry wohl nicht auf die TV-Bildschirme kommt. Man bräuchte 15 bis 20 Jahre Abstand zu realen Ereignissen, um diese dann fiktional zu verarbeiten, sagte Morgan. Erst wenn ausreichend Zeit vergangenen sei, könne man Geschennisse richtig einordnen oder historisch bewerten.

Staffel vier von "The Crown" zeigt Charles und Diana

Die dritte Staffel von "The Crown" beleuchtet die 60er und 70er Jahre im britischen Königshaus, als Prinz Charles und Camilla sich zum ersten Mal trafen. Derzeit finden die Dreharbeiten für die vierte Staffel statt, die die Ehe von Prinz Charles und Lady Diana in den Mittelpunkt rückt.

Er habe bereits jetzt das Ende für die Serie im Kopf, sagte Peter Morgan und mehr als sechs Staffeln werde es wohl nicht geben. Aber zu Meghan, der Ehefrau von Prinz Harry, würde ihm weiß Gott nichts einfallen. "Sie wird erst dann interessant, wenn wir 20 Jahre Zeit hatten, um zu verarbeiten, wer sie ist und welche Auswirkungen sie hatte." Diese Aussagen hat Morgan wohlgemerkt vor dem Megxit getätigt, der weltweit für Schlagzeilen sorgte. Denn mit ihrem offiziellen Rückzug aus dem Königshaus lieferten Harry und Meghan mehr brisanten Stoff als manch anderer Royal in 20 Jahren.

jum