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US-Staatsbürgerschaft: Darum könnte Herzogin Meghan für den britischen Palast zum Problem werden

Herzogin Meghan ist trotz ihrer Hochzeit mit Prinz Harry noch immer US-amerikanische Staatsbürgerin. Das könnte den britischen Royals noch Sorgen bereiten.

Prinz Harry Herzogin Meghan

Auf Prinz Harry und Herzogin Meghan könnte viel Bürokratie zukommen

DPA

Das dürfte dem britischen Palast nicht gefallen. Sein neuestes berühmtes Mitglied könnte für das Königshaus zu einem großen Problem werden: Denn Herzogin Meghan, geboren als Meghan Markle, ist noch immer US-Amerikanerin. Trotz ihrer Heirat mit Prinz Harry dürfte es noch einige Jahre dauern, bis sie die britische Staatsbürgerschaft bekommt. 

Herzogin Meghan könnte zum Steuerproblem werden

Das heißt im Umkehrschluss: Meghan muss auch in Zukunft in den Vereinigten Staaten Steuern zahlen. Und genau wie Meghan wird auch ihr ungeborenes Baby automatisch die amerikanische Staatsbürgerschaft bekommen. Laut "CNN" könnte das innerhalb des britischen Königshauses für Nervosität sorgen. Nämlich dann, wenn der Internal Revenue Service (Abkürzung IRS), also die Bundessteuerbehörde der USA, Einsicht in die sonst geschützten Konten der Royals bekommen will. 

"Die Vereinigten Staaten haben ein - einzigartig im Vergleich zu anderen Nationen - bürgerbasiertes Steuersystem. Solange Meghan Staatsbürgerin der USA ist, muss sie Steuern zahlen", erklärt David Treitel, Gründer der Steuerberatung "American Tax Return LTD". 

Einkünfte dürfen untersucht werden

Das gibt den USA die Macht, Meghans royale Einkünfte genauer unter die Lupe zu nehmen und sorgt dafür, dass die 37-Jährige jeden Cent angeben muss, den sie erhält. Das reicht von Mietvergünstigungen bis hin zu Geschenken. Prinz Harry wäre als Ehemann der Herzogin nicht vor einer genauen Untersuchung geschützt. Es klingt fast absurd, doch Harrys Vermögen könnte sogar ausschlaggebend sein: Die Steuer richtet sich nach dem Einkommen, das einem Bürger zur Verfügung steht, unabhängig davon, ob es das eigene oder das des Ehepartners ist. 

Auch ein möglicher Treuhandfonds des ungeborenen Kindes der beiden müsste nach US-Recht offenbar versteuert werden. Ebenso Prinz Harrys 20 Millionen Pfund schwerer Treuhandfond, der sich aus Geldern der Queen und von Prinzessin Diana zusammensetzt. 

In ihrer Steuererklärung wird Meghan jedes Geschenk angeben müssen. Darunter fallen unter anderem ihr Ehering, der aus walisischem Gold aus der Royal Collection der Queen angefertigt wurde, oder auch ihr Verlobungsring, dessen Diamant aus Dianas Schmucksammlung stammt. Auch das neue Zuhause von Meghan und Harry - Frogmore Cottage - müsste offenbar in der Erklärung angegeben werden. 

Für Meghan gibt es nur einen Weg, dieses bürokratische Labyrinth zu umgehen: Sie könnte die US-Staatsbürgerschaft ablegen, sobald sie die britische bekommt. Für ihr gemeinsames Kind mit Prinz Harry gelten allerdings andere Regeln: Bis zu seinem 18. Lebensjahr gilt der royale Nachwuchs als steuerpflichtig. 

Quelle: "CNN"

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ls