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Hollywood in Trauer: Tony Curtis ist tot

Tony Curtis ist tot. Der Star aus "Manche mögens heiß" und "Die Zwei" starb im Alter von 85 Jahren. Der Ex-Mann von Christine Kaufmann sorgte nicht nur als glänzender Schauspieler, sondern auch privat ständig für Schlagzeilen.

Die Hollywoodlegende Tony Curtis ist tot. Der Schauspieler starb am späten Mittwochabend (Ortszeit) im Alter von 85 Jahren in Henderson im US-Bundesstaat Nevada, wie seine Tochter Jamie Lee Curtis Medien bestätigte. Andere Medien hatten zunächst berichtet, Curtis sei in Los Angeles gestorben. Der seit Jahren mit Krankheiten kämpfende Star hatte Henderson, ein groß gewordener Vorort von Las Vegas, in letzter Zeit nicht mehr verlassen. Auch der zuständige Gerichtsmediziner bestätigte, dass Curtis zu Hause gestorben sei.

Aus der Ehe mit der deutsch-österreichischen Schauspielerin Christine Kaufmann hat Tony Curtis zwei Töchter: Alexandra und Allegra. Kaufmann sagte der Zeitschrift "Bunte": "Ich war trauriger, als ich gedacht habe. Es ist, wie wenn die Zeit stirbt." Kaufmann war Curtis' zweite Frau; zuletzt war er in fünfter Ehe mit Jill Vandenberg verheiratet. Als er die blonde Reitlehrerin, die ihn deutlich überragte, 1998 mit großem Presserummel heiratete, gaben viele der Ehe wieder nur wenig Zeit. Doch Vandenberg saß jetzt am Sterbebett, als Curtis starb.

Für einen Oscar reichte es nie

Curtis hieß eigentlich Bernard Schwartz und wurde 1925 in New York geboren. In den 50ern wurde er vor allem wegen seiner oft kopierten Frisur bekannt. Die als "Curtis Cut" bekannte Schmalztolle machte auch Elvis Presley zu seinem Markenzeichen.

Zwar wird Curtis zu den Großen Hollywoods gezählt, für einen Oscar reichte es aber nie. 1959 wurde er immerhin für seine Rolle in "Flucht in Ketten" als bester Hauptdarsteller nominiert. In den frühen 70ern machte Curtis an der Seite von Roger Moore im Fernsehen Karriere. Die Serie "Die Zwei" erlangte auch in Deutschland Kultstatus. Curtis wurde zum bestbezahlten Fernsehschauspieler der Welt.

Privat machte Curtis durch häufig wechselnde Ehefrauen sowie Drogen- und Alkoholprobleme auf sich aufmerksam. Er hatte zuletzt immer wieder Probleme mit der Gesundheit. Vor drei Jahren überlebte er nur knapp eine Lungenentzündung. Im Juli musste er mit einem schweren Asthmaanfall ins Krankenhaus. Als er vor zwei Jahren gefragt wurde, was einmal auf seinem Grabstein stehen solle, hatte er laut "New York Times" geantwortet: "Nobody's perfect" - "Niemand ist vollkommen", der Schlusssatz der Billy-Wilder-Komödie "Manche mögen's heiß".

DPA/ben / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.