HOME

Hugh Hefners Hintertürchen: Die geheimen Playboy-Tunnel

Aprilscherz oder wirklich wahr? Fotos sollen beweisen, dass Hollywoods Elite über geheime Tunnel in die legendäre Playboy Mansion in Los Angeles gelangen konnte.

Von Frank Siering, Los Angeles

Holly, eine von Hugh Hefners Blondinen, trägt ihr Bunny-Tattoo am Pool der "Playboy"-Villa zur Schau

Holly, eine von Hugh Hefners Blondinen, trägt ihr Bunny-Tattoo am Pool der "Playboy"-Villa zur Schau

Die Playboy Mansion in Los Angeles war schon immer ein etwas anderes Zuhause. Das Eigenheim von "Playboy"-Erfinder Hugh Hefner - der Pyjama-Pascha wird Anfang April 89 Jahre alt - galt als die Partyhochburg in Hollywood in den 70er- und 80er-Jahren.

Kaum ein Promi, der etwas auf sich hielt, blieb der mit stets leicht bekleideten Blondinen gefüllten Villa mit eigenem Privatzoo und der als Sexhöhle verschrienen Privatgrotte mit Whirlpool im Garten fern.

Unterlagen offenbaren Pläne aus den 70ern

Jetzt scheint sich zu bestätigen, dass die Playboy Mansion nicht nur das einzige, private Zuhause in Los Angeles ist, das eine eigene Feuerwerk-Lizenz hat, sondern auch eine ganz besondere Verbindung zu Jack Nicholson, Kirk Douglas, Warren Beatty und James Caan.

Durch Zufall, das berichtet der "Playboy" auf seiner Website selbst, seien einige Redakteure beim Durchstöbern alter Unterlagen auf Baupläne und Polaroid-Fotos von 1977 gestoßen. Darauf zu sehen sind geheime Tunnel, die von einigen Privatvillen in unmittelbarer Nähe der Playboy Mansion direkt in das Haus von Hefner führen. Ein Manager der Villa will den "Playboy"-Redakteuren gegenüber bestätigt haben, dass es sich um "geheime Tunnel handele, die in den 70er Jahren gebaut wurden.

Ein April-Scherz?

Doch auch beim "Playboy" spielt nicht nur Sex, sondern auch Humor dieser Tage oft eine wichtige Rolle. Und dass diese Story ausgerechnet am 1. April im Internet die Runde macht, deuteten viele Blogger und Hefner-Fans als einen "wunderbaren April-Scherz". Zumal sich Nicholson, Caan und auch Beatty auf Anfrage von diversen Medienvertretern zu den Tunnel-Abenteuern bislang nicht äußern wollten.

Fest steht, dass die genannten Hollywood-Stars in ihren jüngeren Jahren tatsächlich als wahre Draufgänger und "Schürzenjäger" bestens in Hollywood bekannt waren und alle in unmittelbarer Nähe der Playboy Mansion in den 70er Jahren wohnten. Warum Nicholson, Caan oder auch Beatty bislang niemals öffentlich über ihre direkte Tunnelverbindung zum "Bunny-Nirvana" in den Hügeln von Hollywood gesprochen haben, liegt für die Anhänger der Scherz-Theorie klar auf der Hand.

Wie die Tunnel verschwanden

Die Stars wollten unerkannt und ohne große Publicity die "wohlwollende Gastfreundschaft von Hugh Hefner genießen", wie es auch der einstige Hausverwalter der Mansion beschreibt.

Die Tunnel existieren heute angeblich nicht mehr. Sie seien Ende der 80er Jahre zugeschüttet worden, berichtet der "Playboy" auf seiner Website. Dafür spricht, dass Hefner 1989 Playmate Kimberly Conrad heiratete und sein Dasein als Partykönig von L.A. auf Eis legen wollte.