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"Der Bachelor" 2019: Andrej Mangold: Der sensibelste Bachelor aller Zeiten?

Es sind jetzt vier Folgen "Der Bachelor" über die Schirme geflattert und Andrej Mangold hat drei freiwillige Abgänge, eine Heul-Attacke und erst einen Kuss zu verzeichnen. Ist das jetzt sympathisch oder fehl am Platz?

Andrej Mangold mit einer Rose in der Hand vor der nächsten Entscheidung

Ist Andrej Mangold der sensibelste Bachelor aller Zeiten?

Dass Andrej Mangold irgendwie anders ist als seine Vorgänger, ist schon länger klar: weniger Macho-Gehabe, weniger Rumgemache, dafür aber mehr Tränen und Gefühle. Ist das in einer Show wie "Der Bachelor" fehl am Platz?

Eigentlich geht es bei der Kuppelshow doch genau darum: 20 Frauen buhlen um die Gunst eines einzigen Mannes, der auf der Suche nach der großen Liebe ist. Ob er sie wirklich in einem solchen Format finden kann, ist natürlich mehr als fraglich. Aber in diesem Jahr wirkt der Bachelor so, als meine er es mit der Suche nach der Liebe tatsächlich ernst. Und seine Gefühlsausbrüche sprechen auch dafür.

Andrej Mangold als "Heul-Bachelor" abgestempelt

So etwa in Folge drei: Basketballprofi und Unternehmer Andrej Mangold musste den freiwilligen Auszug von gleich zwei Damen verkraften – und ihm kamen die Tränen: "Immer wieder eine neue Überraschung, man weiß nie, was kommt. Das ist für mich auch schwer", sagte er nach dem Abgang. In den sozialen Netzwerken wird er seither als Heulsuse oder auch Weichei abgestempelt. Auch Ex-Bachelor Daniel Völz hatte sich zur Heul-Attacke geäußert: "Ich weiß nicht, warum Andrej weint, nur weil die Mädels gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er in der dritten Nacht der Rosen schon so große Gefühle aufgebaut hat." Und er befeuert Andrejs Selbstzweifel nur noch: "Es muss wirklich was nicht stimmen, wenn Mädels heimgehen." Davon kann Daniel Völz ja nur ein Lied singen: Zu seiner Zeit als Bachelor gingen ebenfalls zwei Damen freiwillig, eine gab dem "Macho-Bachelor" auch noch eine Ohrfeige mit auf den Weg.

Anstatt darüber zu lachen, so wie es Daniel Völz tat, zweifelt Andrej Mangold an sich selbst: "Natürlich mache auch ich mir Gedanken, ob ich nicht irgendwas falsch gemacht habe", sagt er. Gegenüber der "OK" erklärt er sich: "Ich stehe zu dem, was ich sage und tue. Ich bin ein Mensch, der immer 100 Prozent bei einer Sache ist, und warum sollte ich mich dafür genieren, Gefühle zu zeigen?" Die Frage, ob er mit der ganzen Situation überfordert sei, verneint er und sagt, er sei "höchstens herausgefordert, da ich mit ganzem Herzen dabei bin".

Unsicherheit beim ersten Kuss

Auch in Folge vier erkennt man das sehr deutlich. Bevor es endlich zum ersten Kuss kam, schaut der ehemalige Basketballprofi noch kurz unsicher in Richtung Kameramann, als wolle er sagen, er würde den Moment gern für sich genießen. Äh, ja. Stattdessen sehen Millionen Menschen zu, wie es zwischen Kandidatin Jenni und ihm endlich mal romantisch wird. Auch die Schweißperlen sprechen dafür, dass Andrej in vielen Momenten unsicher und nervös ist. 

Was sagt das Netz zu Andrej?

Ist das jetzt sympathisch oder unpassend für ein solches Format? Im Netz spalten sich die Kommentare zum sensiblen Andrej Mangold. Einige User finden ihn zu weich und kommentieren auf dem offiziellen Bachelor-Instagram-Account: "Richtige Männer müssen Bäume fällen und nicht rumheulen", "Gähn, total langweilig der Typ" oder "Gab es schon jemals einen Bachelor, der so viel Tränen vergossen hat?", steht unter anderem dort geschrieben. Ein User findet: "Ich feier dich jede Woche aufs Neue. Du bist unglaublich sympathisch, nett, aufmerksam und unglaublich ehrlich. So wie du dich gibst, passt du gar nicht in so ein Format [...] Ich drück dir die Daumen, dass du dich nicht verliebst und zum Schluss verletzt wirst."

Der Großteil der User findet den Bachelor aber eher authentisch und sympathisch: "Das ist der erste Bachelor, den ich richtig sympathisch finde. Nicht so ein Player. Das ist bestimmt nicht schön für ihn, aber dann waren es eben nicht die Richtigen für ihn. Ich mag ihn total" oder "Bester Bachelor ever". Und nach einem Daniel Völz, der ja nun das komplette Gegenteil war, tut ein weicherer Bachelor doch auch mal ganz gut.

Verwendete Quellen: "Bild" / Instagram "Bachelor RTL"

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.