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Makler nicht bezahlt?: Jérôme Boateng muss sich vor Gericht verteidigen

Das kann teuer werden: Ein Gerichtsverfahren könnte Jérôme Boateng vom FC Bayern zur Nachzahlung einer Maklerprovision zwingen. Der Kläger fordert einen sechsstelligen Betrag. Ob Makler und Fußball-Profi an dem Prozess aber überhaupt teilnehmen, ist unklar.

Am Trainingslager des FC Bayern München in Katar konnte Jérôme Boateng nicht teilnehmen

Am Trainingslager des FC Bayern München in Katar konnte Jérôme Boateng nicht teilnehmen

Auch Jérôme Boateng braucht mal selbst einen Verteidiger. Der Fußball-Profi vom FC Bayern muss am Mittwoch vor Gericht erscheinen. Der Vorwurf: Er soll die Maklerprovision für sein Haus in Grünwald bei München nicht gezahlt haben. Das könnte ihn jetzt teuer zu stehen kommen. 300.000 Euro soll der Innenverteidiger nun an seinen Makler zahlen.

Gerichtliche Anordnung für Jérôme Boateng

Der Zivilprozess vor dem Landgericht München I beginnt 10.30 Uhr. "Bei dem Prozess wird es vor allem um die Frage gehen, ob der Makler entgeltlich gearbeitet hat oder die Hausvermittlung ein Freundschaftsdienst war", sagte ein Sprecher des Landgerichts.

Der Richter des Verfahrens habe das persönliche Erscheinen der beiden Parteien angeordnet. "Das ist aber keine Garantie für seine Anwesenheit", sagte der Gerichtssprecher. Die Reise ins Trainingslager des FC Bayern nach Doha (Katar) hat Boateng nicht angetreten: Der deutsche Fußballer des Jahres kuriert eine Schulterverletzung aus und absolviert ein individuelles Trainingsprogramm in der Heimat.

fri / DPA