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Mögliche Zeugin Wer ist Shelley? Kinderbuch-Autorin soll Jeffrey Epsteins geheime Freundin gewesen sein

Jeffrey Epstein
Jeffrey Epstein soll von 1999 bis 2002 mit einer heutigen Kinderbuchautorin liiert gewesen sein
© Palm Beach Post / Picture Alliance
In einem E-Mail-Verkehr zwischen Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell erwähnen beide Epsteins Ex-Freundin Shelley. Offenbar handelt es sich um eine heutige Kinderbuchautorin.

Unterlagen, die im Zuge der Ermittlungen gegen Ghislaine Maxwell veröffentlicht wurden, enthielten einen alten E-Mail-Verkehr zwischen Maxwell und dem mittlerweile verstorbenen Jeffrey Epstein.

Jeffrey Epsteins geheime Freundin: Shelley Anne Lewis

"Ich würde es sehr schätzen, wenn Shelley sich äußern würde und sagen würde, dass sie deine Freundin war. Das war sie, glaube ich, von Ende 99 bis 2002", schrieb Maxwell damals an den verurteilten Pädophilen. Um welche Shelley es sich handelt, war bislang nicht bekannt. Laut der "Daily Mail" handelt es sich bei der besagten Shelley um Shelley Anne Lewis. 

Die heute 43-jährige Britin arbeitete mit Anfang 20 beim Auktionshaus Christie's in New York, wo sie Jeffrey Epstein kennengelernt habe. Damals sei sie laut "Daily Mail" 22 gewesen, der Unternehmer 46. Sie habe angeblich oft darüber gesprochen, in New York einen "Mentor" gehabt zu haben und sei sogar mit Epstein auf dessen Privatinsel geflogen.

Heute hat Lewis einen Verlag für Kinderbuchliteratur mit dem Namen "Chocolate Sauce". Sie selbst schreibt ebenfalls Kinderbücher.

Vater bestätigt Beziehung offenbar 

Die "Daily Mail" hat Lewis' Vater, Brian Lewis, auf die angebliche Beziehung seiner Tochter angesprochen und nachgefragt. "Als junges Mädchen wussten wir, dass sie sich mit jemandem in New York traf. Also ja, wir wussten es", sagte er. 

Wenn Epstein und Lewis tatsächlich von 1999 bis 2002 liiert waren, könnte die Beziehung durchaus von Interesse sein für die Ermittler. Denn Ghislaine Maxwell wird vorgeworfen, Epsteins prominentestes Opfer, Virginia Roberts Giuffre, im Jahr 2000 für den Milliardär rekrutiert zu haben. 

Shelley Anne Lewis hat sich bislang nicht zu ihrem Verhältnis zum verurteilten Straftäter geäußert. Es ist aber durchaus möglich, dass sie im Prozess gegen Maxwell als Zeugin geladen werden könnte. 

Verwendete Quelle:"Daily Mail"

ls

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