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Jugendwahn im Filmbusiness Melanie Griffith ist zu alt für Hollywood


Melanie Griffith beklagt den Jugendwahn in Hollywood. Sie macht keinen Hehl daraus, dass Angebote beim Film in den vergangenen Jahren für sie recht rar geworden sind. Als 54-jährige Schauspielerin gelte sie in Hollywood als "antik".

Kritik am Jugendwahn: Melanie Griffith sieht sich in Hollywood wegen ihres Alters ausgeschlossen. Die Schauspielerin behauptet, dass sie in der amerikanischen Traumfabrik in ihrem Alter nicht mehr gefragt ist. "Ich bin jetzt 54, in Hollywood gilt das als antik", erklärt sie im Interview mit dem Magazin "Bunte". Obwohl sie selbst sich besser denn je fühle, sei sie "nicht das, was Hollywood sucht", versichert die Gattin von Antonio Banderas.

Ferner sieht Griffith sich als Teil des alten Hollywoods, "wo Schauspieler ihr Handwerk noch auf der Schule lernten, wo sie ausgebildet wurden, Charaktere zu spielen. Heute geht es oft nur noch ums Geld und nicht mehr um die Kunst des Films oder des Schauspiels". Doch während sie sich heute wegen ihres Alters diskriminiert fühlt, hätten früher einerseits ihr attraktives Äußeres und andererseits ihr Drogenkonsum dazu geführt, dass sie in Hollywood nicht besonders beliebt war. "Ich glaube, ich hatte einen ziemlich schlechten Ruf, aber ich kümmere mich nicht mehr darum."

Demnächst wird Griffith allerdings doch wieder im Kino zu sehen sein. Beim Filmfest in München wird sie in einer Weltpremiere den Psychothriller "The Grief Tourist" vorstellen, in dem sie die weibliche Hauptrolle spielt. Sie soll in München auch mit dem Ehrenpreis CineMerit Award ausgezeichnet werden, wie die Veranstalter des Filmfests ankündigten.

vim/Bang/DPA DPA

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