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Kanye West Rapper will Präsident werden

Sehen Sie im Video: Rapper Kanye West will US-Präsident werden – "Amerikas Versprechen". Der US-amerikanische Rapper Kanye West hat am Wochenende seine Präsidentschaftskandidatur in den Vereinigten Staaten angekündigt. Auf Twitter schrieb Kanye West, der bisher als Unterstützer des US-Präsidenten Donald Trump für Schlagzeilen sorgte, dass man nun das Versprechen Amerikas realisieren müsse, indem man Gott vertraue, die Visionen zusammenführe und eine Zukunft gestalte. Wie ernst es dem weltbekannten Rapper und extrem reichen Unternehmer mit dieser Ankündigung wirklich ist, kann noch nicht richtig eingeschätzt werden. Die Wahlen finden am 3. November statt und die Frist für die Aufnahme unabhängiger Kandidaten ist in vielen Staaten noch nicht abgelaufen. Einen hochkarätigen Fan hat West bereits. Elon Musk, Chef des Elektroautoherstellers Tesla. Auch er schrieb auf Twitter, dass er die Kandidatur von Kanye West voll unterstützen würde.
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Wie ernst meint er es diesmal? Rapper und Modedesigner Kanye West hat einmal mehr seine Präsidentschaftskandidatur verkündet.

US-Rapper Kanye West (43, "Yeezus") hat auf Twitter seine Präsidentschaftskandidatur verkündet. "Wir müssen jetzt das Versprechen Amerikas erkennen, indem wir Gott vertrauen, unsere Vision vereinen und unsere Zukunft aufbauen. Ich kandidiere als Präsident der Vereinigten Staaten", heißt es in seiner Erklärung, die er am Unabhängigkeitstag teilte. Dazu setzte er das Hashtag "#2020VISION".

Seine Frau, Reality-TV-Star Kim Kardashian West (39), hat sein Statement zusammen mit einem Emoji einer US-Flagge retweetet. Und Tesla-Chef Elon Musk (49) erklärte bereits: "Du hast meine volle Unterstützung!"

Kanye West und Kim Kardashian bei einem Auftritt in New York
Kanye West und Kim Kardashian bei einem Auftritt in New York
© AdMedia/ImageCollect

Es ist nicht Kanye Wests erste Ankündigung

Kanye Wests Pläne sind nicht neu: Ende 2019 hatte der vierfache Vater bekannt gegeben, dass er 2024 ins Präsidentschaftsrennen gehen möchte. 2015 sagte er bei den MTV Video Music Awards, dass er 2020 kandidieren wolle. Bevor er nun erneut erklärte, er wolle US-Präsident werden, unterstützte er öffentlich Amtsinhaber Donald Trump (74).

West und Trump hatten sich im Oktober 2018 im Weißen Haus getroffen, um angeblich über Steuersenkungen, Gefängnisreformen, psychische Gesundheit und Rassismus zu sprechen. Monate zuvor nannte West den Präsidenten "meinen Bruder" und schrieb auf Twitter unter anderem: "Man muss Trump nicht zustimmen, aber der Mob kann mich nicht dazu bringen, ihn nicht zu lieben." Später distanzierte sich West von Trump und Politik allgemein und twitterte, er wolle sich darauf konzentrieren, "kreativ zu sein". Seitdem legt er seinen beruflichen Schwerpunkt wieder auf Musik und Mode.

West soll laut "Forbes" gerade einen Zehn-Jahres-Vertrag mit Gap abgeschlossen haben. Zudem hat er neue Songs veröffentlicht, darunter "Wash Us in the Blood", die erste Single aus seinem kommenden Album "God's Country". Ist seine Ankündigung einer Kandidatur für das Präsidentenamt ernst zu nehmen? Das werde sich wohl erst in den kommenden Wochen und Monaten zeigen, heißt es bei "Forbes".

SpotOnNews

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