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Kinostart 2016 geplant: James Cameron arbeitet an "Avatar"-Fortsetzungen

Bisher wurde es wie ein Staatsgeheimnis gehütet. Jetzt plauderte Sigourney Weaver aus, dass James Cameron derzeit an drei "Avatar"-Fortsetzungen gleichzeitig arbeitet.

Von Frank Siering, Los Angeles

Bisher hatte er immer nur schlechte Nachrichten für die Fans. An einer "Avatar"-Fortsetzung werde er dann arbeiten, "wenn ich ein gutes Skript auf den Tisch bekomme", so Regisseur James Cameron in diversen Interviews. Die positive Nachricht: Das Skript scheint er jetzt zu haben. Und nach Schätzungen von Branchenkennern muss es richtig gut sein. Denn Cameron arbeitet demnach im Moment nicht nur an "Avatar 2", sondern gleichzeitig auch noch an "Avatar 3" und "Avatar 4".

Das zumindest plauderte einer der Stars des Megafilms jetzt aus. Sigourney Weaver wurde während der Premiere der neuen Serie "Political Animals" von Showbizz-Reporter Roger Friedman auf den Status Quo der "Avatar"-Filme angesprochen.

Daraufhin antwortete sie, dass ihr Boss James Cameron "bis über beide Ohren in Avatar-Vorbereitungen stecke" und ihr von seinem Plan erzählt habe, die zweite, dritte und auch vierte Fortsetzung des SciFi-Spektakels, das weltweit mehr als 2,5 Milliarden Dollar in die Kinokassen gespült hatte, direkt hintereinander abzudrehen.

Grace soll auferstehen

Gedulden müssen sich die Anhänger des weltweit erfolgreichsten Filmabenteuers aller Zeiten aber auch weiterhin. Der zweite Teil der Pandora-Saga soll jetzt doch nicht -­ wie ursprünglich geplant ­- im Jahre 2014, sondern erst 2016 in die Kinos kommen. "Bis dahin braucht kein Studio mit einem anderen Skript an mich heranzutreten. Ich mache jetzt nur noch Avatar", so Cameron gegenüber der "New York Times".

Interessant dürfte auch sein, wie der kommerziell erfolgreichste Regisseur aller Zeiten - Camerons "Titanic" ist noch immer auf Platz zwei der ewigen Kinokassen-Bestenliste zu finden - die sympathische Grace (gespielt von Weaver) wiederbeleben möchte.

Sie starb bekanntlich am Ende des ersten Films aus dem Jahre 2009. Für Cameron scheint das aber kein Problem. Nach Informationen von Weaver rief der als exzentrisch geltende Filmemacher persönlich bei der 62-Jährigen an, um sicherzugehen, dass sie auch bei den anstehenden Fortsetzungen zur Verfügung stehe.

Reise in die Vergangenheit

Und fast verriet Cameron somit auch schon ein paar Geheimnisse, wie die neuen Avatar-Filme aussehen könnten. "Es passiert sehr viel auf dem Planeten bevor Jake (gespielt von Sam Worthington) dort auftaucht. Und Grace ist 15 Jahre vor Jake auf Pandora gelandet. Da gibt es viele Geschichten zu erzählen", so Cameron.

Der Regisseur weiter: "Wenn du einen Science-Fiction-Film drehst, dann bist du niemals wirklich tot, es sei denn, sie entziehen dem Universum deine DNA. Und selbst dann ist da immer noch die Möglichkeit der Zeitreise."

Sieht so aus, als habe sich Cameron alle erdenklichen Türchen offen gehalten, um sicherzugehen, dass seine Lieblingsschauspielerin Sigourney Weaver zum Franchise und somit selbstredend nach Pandora zurückkehrt.

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