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Pläne zur Lehrer-Bewaffnung: Krasse Wortwahl: Samuel L. Jackson nennt Donald Trump einen ...

Der Ausdruck ist zu derbe, um ihn in der Überschrift wiederzugeben: Weil Donald Trump Massaker an Schulen verhindern will, indem er Lehrer bewaffnet, hat Filmstar Samuel L. Jackson den US-Präsidenten als "Mutterf*****" beleidigt.

Nimmt gegenüber US-Präsident Donald Trump kein Blatt vor den Mund: Filmstar Samuel L. Jackson

Nimmt gegenüber US-Präsident Donald Trump kein Blatt vor den Mund: Filmstar Samuel L. Jackson

AFP

Hollywoodstar Samuel L. Jackson hat US-Präsident Donald Trump ziemlich unmissverständlich mitgeteilt, was er von dessen Plänen im Kampf gegen Massaker an Schulen hält. Trump hatte nach dem Amoklauf mit 17 Toten an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, Florida, vorgeschlagen, einen Teil der Lehrer mit Waffen auszurüsten, die sie versteckt am Körper tragen. "Wenn man einen Lehrer hat, der mit Schusswaffen vertraut ist, könnte er den Angriff sehr schnell beenden", hatte der US-Präsident gesagt. Speziell trainierte Lehrer könnten für das verdeckte Tragen einer Waffe einen Bonus erhalten. Er halte zwischen zehn und 40 Prozent der Lehrer für geeignet, bewaffnet zu werden.

Heftiger Gegenwind für Trumps Vorstoß

Jackson stimmte am Freitag in den Chor der Kritiker von Trumps Vorschlag ein. Angesichts seiner Wortwahl ist die Stimme des Schauspielers allerdings deutlich aus den anderen herauszuhören: "Kann jemand, der bei einer Schießerei mitgemacht hat, den Mutterf*****, der noch nie bei einer Schießerei mitgemacht hat, über die Mängel seines Bewaffnet-die-Lehrer-Plans aufklären??!!", schrieb der 69-Jährige auf Twitter.

Jackson ist nicht der einzige, der so denkt. Mehr als eine Viertelmillion Mal wurde sein Tweet bis Sonntagnachmittag geliked.

"Diese Logik ist ein Albtraum!": So fassungslos reagiert das Netz auf Donald Trumps Vorschlag

Trumps Vorstoß hatte schon zuvor heftigen Gegenwind und Kopfschütteln ausgelöst: "Ich denke nicht, dass Lehrer bewaffnet werden sollten. Lehrer sollten unterrichten", sagte der für Parkland zuständige Sheriff Scott Israel.

Auch Ashley Kurth, eine Lehrerin, die das Massaker überlebt hatte, äußerte ihr Unverständnis. "Soll ich nun auch noch ausgebildet werden, um die Schüler nicht nur zu unterrichten, sondern auch zu beschützen?", fragte sie. "Soll ich eine Schutzweste tragen? Soll ich die Waffe am Bein tragen oder in meinem Schreibtisch verstauen?"

mad