VG-Wort Pixel

Ex-Scientology-Kollegen Leah Remini hält Tom Cruises Corona-Ausraster am Set für einen PR-Stunt

Leah Remini
Leah Remini glaubt Tom Cruise nicht
© Birdie Thompson / Picture Alliance
Am Set seines Blockbusters "Mission Impossible 7" rastete Tom Cruise aus, weil Crew-Mitglieder die Corona-Regeln nicht einhielten. Ex-Scientologin Leah Remini hält die Aktion jedoch für einen PR-Stunt. 

Die Nachricht, dass Tom Cruise am Set von "Mission Impossible 7" in Großbritannien die Hutschnur platzte, ging vergangene Woche um die Welt. Eine glaubt die Version der Geschichte allerdings nicht: Leah Remini. 

Leah Remini glaubt Tom Cruise nicht

Die ehemalige Scientologin und lauteste Kritikerin der religiösen Bewegung hält Cruises Corona-Ausraster für einen großen PR-Stunt. "Ich würde wetten, dass jemand diesen Rant für Tom geschrieben hat und sein Scientology-Assistent angehalten wurde, das aufzuzeichnen und zu veröffentlichen", schreibt sie auf der Anti-Scientology-Seite "The Underground Bunker". "Alles, was Sie von Scientology und Scientologen sehen, wie das Tragen von Masken und angeblich humanitäre Bemühungen, ist nur eine Show. Das ist alles nur Publicity", behauptet Remini

Ein Tonband nahm den Moment auf, als Cruise zwei Set-Mitarbeiter anschrie: "Wenn ich euch das noch einmal tun sehe, seid ihr verdammt nochmal weg. Und wenn irgendjemand in dieser Crew es tut, war's das - und du auch und du auch. Und du, tu das verdammt noch mal nie wieder." Die beiden standen offenbar zu nah nebeneinander vor einem Monitor. 

Cruise wolle Stärke zeigen

Remini glaubt, dass es ganz anders war. "Wahrscheinlicher ist, dass zwei Besatzungsmitglieder, die sich in derselben Zone befanden, miteinander sprachen und Tom dies als Gelegenheit sah, als Inbegriff von Stärke aufzutreten; als ein Anführer, der diese Pandemie sehr ernst nimmt", sagt sie. 

Ihr zu Folge glauben Scientologen nicht, dass das Coronavirus tatsächlich existiert. "Toms Reaktion zeigt seine wahre Persönlichkeit. Er ist ein Mensch, der Missbrauch betreibt", sagt sie. "Ich habe es gesehen und selbst miterlebt und mir wurde von seiner ehemaligen Freundin, seinen Angestellten und seinen Freunden von ähnlichem Missbrauch berichtet. Dies ist der echte Tom", behauptet die Ex-"King of Queens"-Schauspielerin. 

Gegenüber der Nachrichtenseite "The Wrap" hat Scientology sich jetzt selbst zu Wort gemeldet: "Die Scientology Kirche hat mehr als jede andere religiöse Institution zur Förderung von COVID-19-Präventionsmaßnahmen getan – in den gesamten USA und weltweit. Lange vor den 'Bleib zu Hause'-Anweisungen hat die Kirche aggressive Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern", heißt es in der Erklärung. Remini, heißt es weiter, sei eine "unzuverlässige Quelle, die Scientology für Publicity und Geld angreift". 

Quelle: "The Underground Bunker" / "The Wrap"

ls

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker