Madonna und Guy Ritchie Krisenherde entschärft


Die Gerüchteküche kochte über, als Madonna bei einer Preisverleihung ihren Mann Guy Ritchie mit keiner Silbe erwähnte. Doch nun sei ihre Ehekrise beigelegt, gibt Madonnas Schwiegervater bekannt.

Krisenherd Nummer eins: entschärft. Nach Auskunft von Madonnas Schwiegervater soll der Beziehungsknatsch der Sängerin und ihrem Gatten Guy Ritchie überstanden sein. Mittlerweile verstünden die beiden sich wieder besser, sagte der 76-jährige John Ritchie. "Die Kinder halten die beiden zusammen. Sie sind alles für sie", so der Vater in der britischen Illustrierten "Closer".

Das Paar, das eigentlich in London wohnt, hat sich nach Los Angeles zurückgezogen. "Sie scheinen die Probleme, die sie hier hatten, hinter sich gelassen zu haben", so Ritchie Senior weiter.

In den vergangenen Monaten hatte es Gerüchte über eine Ehekrise zwischen dem Pop-Star und dem Regisseur gegeben. Die hatten Aufwind erhalten, als Madonna bei der Verleihung der Brit Awards im Februar ihren Mann nicht in ihrer Danksagung erwähnte.

Die Sängerin und der Regisseur haben einen gemeinsamen Sohn, den fünfjährigen Rocco, Madonna brachte außerdem ihre neunjährige Tochter Lourdes mit in die Ehe. Die beiden sind seit Dezember 2000 verheiratet.

Krisenherd Nummer zwei: entschärft. Die angekündigte Millionenklage eines tschechischen Sprengstoffherstellers gegen Madonna ist nach Angaben des Unternehmens vom Tisch. Die Firma Explosia, Entwickler des Plastiksprengstoffs Semtex, hatte Madonna vor kurzem mit einem Prozess um Urheberrechte gedroht, nachdem die 47-Jährige in London eine Firma namens "Semtex Girls Ltd" gegründet hatte.

Nach Prüfung der Sachlage verzichte Explosia auf eine Klage, sagte Direktor Ladislav Lehky der Prager Zeitung "Mlada fronta Dnes": "Madonna nutzt den Namen zu reinen Werbezwecken, und wir können nicht wirklich nachweisen, dass uns das schadet."

DPA/AP AP DPA

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