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New York: Sechs Minuten fremdschämen - Mariah Careys peinlicher Silvesterauftritt

Es sollte eigentlich der Höhepunkt der Silvesterparty am Times Square in New York sein. Doch Mariah Careys knapp sechsminütiger Auftritt gehört zu den peinlichsten Musikdarbietungen des vergangenen Jahres.

Mariah Carey

Mariah Carey auf der Silvester-Party am Times Square

Kann ein keine sechs Minuten kurzer Auftritt eine Karriere zerstören? Im Fall von Mariah Carey muss man sagen: vermutlich nicht. Dazu hat sich die 46-Jährige im Laufe ihres Lebens schon zu viel geleistet - und ist immer noch extrem erfolgreich. Daran wird wohl auch ihr verpatzter Auftritt auf der Silvesterparty am Times Square in New York nichts ändern. Obwohl ihre Performance wohl mit zum schlimmsten gehört, was sich die Sängerin in ihrer künstlerischen Laufbahn geleistet hat.

Kurz vor Mitternacht kam Mariah Carey

100.000 Menschen waren nach Manhattan gekommen, um auf der gigantischen Party "Dick Clark's Rockin' Eve" gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen. Kurz vor Mitternacht, um 23.39 Uhr, betrat Mariah Carey die Bühne - sie sollte die letzten drei Lieder des Jahres 2016 singen. Schon beim ersten Stück gab es Probleme: Geplant war eine A-capella-Version des schottischen Klassikers "Auld Lang Syne". schon hier war die Sängerin nicht lippensynchron. Eine Technikpanne, der Carey dadurch zu begegnen versuchte, dass sie ihre Kopfhörer aus dem Ohr riss. Nun hörte sie aber gar keine Musik mehr.

Dann stieg sie, gestützt von zwei Tänzern die Treppe hinab und wollte mit ihrem nächsten Song beginnen. Da liefen die Dinge dann gründlich aus dem Ruder:


Beim zweiten Lied setzte das Playback nicht ein. Carey stakste hilflos über die Bühne, versuchte einmal live einzusetzen, ließ es dann jedoch. Stattdessen sprach sie über den Background-Track. "Wir hatten keinen Soundcheck für dieses Lied", hob sie an. "Es fehlt die Gesangsspur, aber es ist, was es ist. Ich versuche das hier sportlich zu nehmen." Doch genau das tat sie nicht. Sie schritt die vorderste Reihe entlang und wollte das Publikum singen lassen. Das blieb jedoch stumm.

"Das war... einmalig"

Carey stolzierte weiter über die Bühne, unternahm ein paar Tanzbewegungen, mehr kam jedoch nicht von der Sängerin. Stattdessen klagte sie: "Ich wollte auch gern Urlaub haben, habe ich aber nicht." Als der Song endlich überstanden hatte, rief sie: "Das war... einmalig."

Beim dritten Song erklang dann zwar ihre Stimme als Playback, doch schaffte es Carey wieder nicht, ihre Lippen einigermaßen synchron zur Musik zu bewegen. "Es wird nicht mehr besser" - mit diesen Worten verabschiedete sich Mariah Carey von den vielen Fans, für die ihr Auftritt eigentlich hätte der Höhepunkt sein sollen.

che