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Alles für den Ruhm Podcast-Poltergeist "die maulende Meghan" – sie hört einfach nicht auf zu nörgeln

Meghan Markle
Die "maulende Myrte" der Königsfamilie: Meghan Markle
© Robin UTRECHT / ANP / AFP
Wie ein kontinuierliches Wispern und Raunen nehme ich mittlerweile das permanente Gemecker von Herzogin Meghan wahr. Ständig gibt es neue Schlagzeilen, dass die Ehefrau von Prinz Harry sich wieder über irgendwas beschwert hat. 

"Kapitel 2903: Meghan motzt" – dieses Mal hören wir die Herzogin in ihrer neuesten Podcastfolge "Breaking down 'The Bimbo' with Paris Hilton and Iliza Shlesinger" nörgeln. Das Thema der Podcastepisode ist unter anderem die Objektivierung der Herzogin von Sussex in der TV-Show "Deal Or No Deal" vor 15 Jahren. Hier gehörte sie zu den in High Heels, mit Geldkoffern stöckelnden Deko-Frauen der Gamingshow. Eins ihrer Eintrittstickets in die Welt der Schönen und Reichen. 

Heutzutage ist Herzogin Meghan zwar immer noch "dankbar für die damalige Erfahrung", jedoch beklagt sie sich in ihrem Audioformat "Archetypes" darüber, dass sie in der Show als Hintergrund-Deko "nicht für ihr Hirn wertgeschätzt worden" sei, sondern eher wie ein tussiges Dummchen behandelt wurde. Nee, sag bloß! Was sie nicht davon abhielt, gleich vier Folgen der Gameshow zu schmücken. Genau diese Optik und TV-Auftritte dieser Art öffneten der Schauspielerin anschließend aber auch die Türen zu Hollywood-Filmstudios und am Ende auch die Tore zum Königspalast.

Die Stimme einer Mitarbeiterin der Gamingshow, die sie damals anwies: "Markle, zieh den Bauch ein!" könne sie bis heute in ihrem Kopf hören. Das kann ich durchaus nachvollziehen, denn ich "höre" Meghans ewiges Gejammer und Genörgel in meinem Kopf mittlerweile wie Harry Potter die "maulende Myrte". Ein Poltergeist, der auf dem Klo wohnt und ununterbrochen Geheule, Gejammer und eben Gemaule von sich gibt. 

Meghan Markle ist die "maulende Myrte" der Königsfamilie

Der Poltergeist des Palastes ist ja unumstritten die "maulende Meghan". Seit sie die königlichen Toiletten zum ersten Mal betrat, poltert es in der britischen Monarchie. Ihr passt einfach nichts, obwohl sie alles dafür tat, endlich berühmt zu werden, selbst als Püppchen den Geldkoffer zu schleppen. "Deal Or No Deal" hieß nicht nur die Show, die ihr entscheidende Türen im Leben öffnete, sondern sollte auch langsam ein Lebensmotto der 41-Jährigen werden, die sich nicht entscheiden kann, ob sie nun bekannt sein will oder nicht. 

Durch die durchschnittlich bekannte US-Serie "Suits" wurde Meghan Markle als Schauspielerin ein wenig berühmter, ein wenig, denn sie war nie Angelina Jolie. Dann angelte sie sich Prinz Harry. Gerüchten zufolge soll sie auch sehr hinterher gewesen sein, dass eine gemeinsame Bekannte vermittelte. Am Königshof angekommen tat Markle dann so, als hätte sie mit über 30 Jahren ja gar nicht geahnt, dass man als Monarchie-Mitglied nun noch mehr im Rampenlicht steht als bei "Suits". Zu viel für Miss Markle. 

Es folgte Gejammer, Gejaule, na ja Sie wissen schon. Der Ausstieg aus der britischen Königsfamilie. Doch nun, wo Prinz Harry und Meghan ja ein bescheidenes Leben abseits des schädlichen Rampenlichts führen könnten, machen sie was? Richtig, Podcast-Deals, Netflix-Doku, Synchronsprechen und nicht zu vergessen, das Oprah-Winfrey-Interview. Obendrein schreibt Prinz Harry noch seine Memoiren. Konsequenz? Mehr Öffentlichkeit denn je. 

Herzogin Meghan hatte die Wahl im Leben

Meghan Markle studierte einst Internationale Beziehungen und Theaterwissenschaften. Sie schloss beides mit einem Bachelor of Arts ab. Sie absolvierte ein Praktikum an der US-Botschaft in Buenos Aires und sie ging als Koffergirl in die besagte TV-Show. Die "maulende Meghan" hatte einst die Wahl, welchen dieser beiden unterschiedlichen Wege sie einschlagen wolle. Sie entschied sich für den Ruhm und nun jammert sie, was das Zeug hält, wie schwer alles ist. Öffentlich.

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