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Analyse

Meghan Markle und Prinz Harry: Keine Tränen, wenig Glamour - warum diese Hochzeit trotzdem kein Reinfall war

Die Taschentücher blieben trocken: Die Hochzeit von Meghan Markle und Prinz Harry wird nicht als die emotionalste aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Doch sie war ein wichtiges Signal für den Fortbestand der britischen Monarchie.

Harry und Meghan

Prinz Harry und Meghan Markle bei der Kutschfahrt durch Windsor.

AFP

Plötzlich Prinzessin. Seit 13.48 Uhr ist Meghan Markle die Ehefrau von Prinz Harry und die Herzogin von Sussex. Eine geschiedene US-Amerikanerin heiratet bei den Windsors ein. Im Sommer 2016, als Meghan ihrem Prinzen das erste Mal begegnete, hätte sie sich das nicht träumen lassen. Es war ein Blind Date, eingefädelt von Freunden. "Diese schöne Frau stolperte in mein Leben und ich fiel in ihres", wird Prinz Harry später über die schicksalhafte Begegnung sagen. Die Heirat des als Partyprinzen verschrienen Harry ist ein Sieg der Liebe. Und ein Triumph für die britische Monarchie.

Die Zeremonie auf Schloss Windsor wird nicht als die emotionalste aller Zeiten in den Geschichtsbüchern stehen: keine Tränen, bis auf einen verrückten Bischof keine Überraschungen, nur ein schüchterner Kuss des Brautpaares auf den Stufen der St. George's Chapel und ein äußerst schlichtes Brautkleid. Da konnten die Hochzeiten von Victoria von Schweden und ihrem Daniel oder die vom britischen Thronfolger Prinz William und seiner Kate deutlich mehr. Doch die Heirat von Harry und Meghan ist ein wichtiges Signal.

Bischof Michael Curry steht bei der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle auf der Kanzel und predigt

Prinz Harry und Meghan Markle pfeifen auf Konventionen

16 Mitglieder des britischen Königshauses haben sich auf Schloss Windsor bereits das Jawort gegeben. Doch keine Heirat war so wegweisend wie die von Harry und Meghan. Das Paar setzte sich bewusst über Konventionen und Traditionen hinweg. Die Wahl von US-Erzbischof Michael Curry war ein Bruch des Protokolls, das nur Mitglieder der Church of England als Redner vorsieht. Man kann sich die Diskussionen vorstellen, die Harry und Meghan führen mussten. Doch am Ende gab auch die Queen klein bei.

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Picture Alliance

Sie erkannte: Die Hochzeit ihres Enkels Harry und der geschiedenen US-Amerikanerin Meghan Markle ist ein wichtiger Schritt zur Erneuerung der britischen Monarchie. Ihr Onkel, König Edward VIII., musste vor 80 Jahren wegen der gleichen Konstellation abdanken. Er entschied sich für die Liebe statt für die Krone, heiratete die geschiedene US-Amerikanerin Wallis Simpson und dankte ab. Eine Tragödie für die Windsors. Der Vater der Queen wurde unvorbereitet König – und sie damit zur Thronfolgerin.

Die Hoffnungen ruhen auf den modernen Royals

Mit ihrem Ja zur Heirat ihres Enkels Prinz Harry mit Meghan Markle sichert die Queen die Zukunft der britischen Monarchie. Sie weiß: Nur wenn sich die Windsors von alten Konventionen lösen und sich den Wünschen, Sehnsüchten und Nöten der Menschen im Vereinigten Königreich zuwenden, wird die Krone auch nach der Zeit von Queen Elizabeth II. weiter bestehen können.

Alle Hoffnungen ruhen auf den neuen Royals. Neben William und Kate sind Harry und Meghan jetzt das Aushängeschild für diese Generation. Nicht verknöchert und steif, sondern jung, modern und lässig. Die Hochzeit von Meghan und Harry war ein starkes politisches Signal für die Gleichberichtigung der Frau und gegen Rassismus und Vorurteile. Die mutigste Windsor-Heirat aller Zeiten.

Stern-Redakteurin Sarah Stendel fragt vor Schloss Windsor die Briten, was sie von der geschiedenen Amerikanerin Meghan Markle als Prinzessin halten


kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(