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Schauspielerin "Menschen sind davon besessen": Meghan Markle warnt vor sozialen Medien

Meghan Markle
Meghan Markle 
© Chris Jackson / Getty Images
Lange Zeit hat sie selbst diese Kanäle bedient. Doch mittlerweile warnt Meghan Markle vor den Gefahren sozialer Medien - und vergleicht diese mit Drogen.

Herzogin Meghan hat im Rahmen eines Video-Interviews für die Veranstaltung "Fortune Most Powerful Women Next Gen" über Social Media und die damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen gesprochen. Markle selbst hat sich noch vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018 aus den Kanälen zurückgezogen. Ihre Worte lassen nicht darauf schließen, dass sie sobald dorthin zurückkehren werde. 

"Zu meinem eigenen Schutz war ich schon sehr lange nicht mehr in den sozialen Medien", sagt die 39-Jährige in dem Gespräch, das auszugsweise auch auf Twitter zu sehen ist. Während ihrer Zeit am Palast habe sie mit ihrem Mann einen Account gehabt, der jedoch nicht von ihnen selbst, sondern einem Team verwaltet worden sei. "Ich denke, das gehört zu dem Job, den man hat."

Meghan Markle war aktiv auf Instagram

Mittlerweile habe sie jedoch die persönliche Entscheidung getroffen, keinen Account zu haben. "Ich weiß also nicht, was da draußen los ist, und in vielerlei Hinsicht ist das hilfreich für mich", sagt die frühere Schauspielerin, die während ihrer Zeit als Hauptdarstellerin der Serie "Suits" auf Instagram knapp zwei Millionen Follower hatte und ihren Account regelmäßig mit privaten Fotos bespielte. Heute sagt sie: "Ich mache mir viele Sorgen um Menschen, die davon besessen sind."

Für viele Menschen seien soziale Medien ein großer Teil des täglichen Lebens. Markle hat dafür eine klare Bezeichnung: "Es ist eine Sucht wie viele andere." Die Ehefrau von Prinz Harry vergleicht damit soziale Medien mit Drogen - und begründet dies mit der Verwendung des Wortes "User", das im Englischen sowohl für Drogensüchtige wie für Nutzer von Social Media verwendet wird. "Ich denke, es ist für viele Menschen sehr ungesund", so Markle.

 

Ihr Appell an junge Menschen: "Wenn ihr da draußen seid und euch online mit euren Freunden beschäftigt, seid euch bewusst, was ihr tut und macht euch klar, dass es nicht auf diesen einen Moment beschränkt ist." Denn soziale Medien hätten nicht nur einen Effekt auf andere Menschen, sondern auch auf einen selbst. Starke Worte von einer Frau, die ganz offensichtlich weiß, wovon sie spricht.

Verwendete Quellen:Twitter, "Daily Mail"

che

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