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Oscar-Gewinner: Vor Angestellter masturbiert? Michael Douglas kontert Vorwürfe

Michael Douglas geht in die Offensive: Der Schauspieler kontert Vorwürfe, er habe vor 32 Jahren in Anwesenheit einer Angestellten masturbiert. Douglas denkt dabei auch an seine Kinder.

Michael Douglas mit seinen Kindern

Im vergangenen Juni besuchte Michael Douglas mit seinen Kindern Dylan und Carys den Großen Preis von Montreal.

Die Enthüllungen über das Gebaren von Hollywood-Produzent Harvey Weinstein haben eine breite Debatte über Sexismus in der Filmindustrie ausgelöst. Seither sind gegen zahlreiche bekannte Künstler Vorwürfe laut geworden. Offenbar soll es auch Beschuldigungen gegen Oscar-Gewinner geben. 

In einem ungewöhnlichen Schritt tritt der 73-Jährige nun die Flucht nach vorn an und kommt einer Veröffentlichung der konkreten Vorwürfe zuvor. In einem Interview mit dem amerikanischen Filmportal "Deadline" sprach Douglas über den Fall. So sei er von seinem Anwalt darüber informiert worden, dass eine frühere Angestellte im Gespräch mit Journalisten des "Hollywood Reporter" gegen ihn erhebe. Unter anderem soll er vor 32 Jahren vor der Frau masturbiert haben. Eine Anschuldigung, die Michael Douglas vehement von sich weist: "Das ist eine komplette Lüge, eine Erfindung, da ist überhaupt nichts dran."

"Ich habe keine Leichen im Keller"

Derartige Vorwürfe seien für ihn sehr schmerzhaft, so Douglas. Er sei sehr stolz auf seinen Ruf in der Branche. Den möchte er nicht beschädigt sehen: "Ich habe keine Leichen im Keller", versicherte der -Star. 

Das Schlimmste sei für ihn gewesen, dass er seine Frau und über die Vorwürfe habe informieren müssen. Vor allem für die Kinder sei es belastend. Sie müssten in der Sorge zur Schule gehen, dass plötzlich Berichte auftauchen, ihr Vater habe Frauen sexuell belästigt.

Weil er nicht darauf warten wollte, bis irgendjemand die Geschichte der Frau publiziert, ist Michael Douglas von sich aus an die Öffentlichkeit getreten. Er möchte die Kontrolle behalten. "Ich hatte die Wahl, auf eine Geschichte zu warten, die sicher von anderen Zeitungen und Magazinen aufgegriffen wird, und dann muss ich warten und versuchen, mich selbst zu verteidigen", so Douglas. "Oder ich versuche, mit meinen Gedanken und Sorgen an die Öffentlichkeit zu gehen, bevor die Geschichte publik wird."

che