Charlize Theron & Co.
Diese Promi-Frauen feiern das Single-Dasein

Drew Barrymore, Charlize Theron und Sharon Stone brauchen keinen Mann an ihrer Seite.
Drew Barrymore, Charlize Theron und Sharon Stone brauchen keinen Mann an ihrer Seite.
© IMAGO/SOPA Images / ddp/Geisler/Barbara Hine / Imago Images/Avalon.red / Chad Salvador

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Charlize Theron will nie wieder mit einem Mann zusammenleben. Damit ist sie nicht allein - immer mehr Promi-Frauen denken so.

Charlize Theron (50) hat eine klare Vorstellung davon, wie ihr Zuhause auszusehen hat - und ein Mann taucht darin nicht auf. In der "The Drew Barrymore Show" wurde die Oscarpreisträgerin deutlich. "Ich meine das wirklich ernst - die Leute denken, ich mache Witze -, aber ich glaube nicht, dass ich jemals wieder mit jemandem zusammenleben könnte", sagte Theron zu Gastgeberin Drew Barrymore (51).

Schon zuvor hatte Theron im Podcast "Call Her Daddy" über ihr Leben als alleinerziehende Mutter gesprochen und mit dem Klischee der bemitleidenswerten Solo-Mutter aufgeräumt. Theron, die ihre Töchter Jackson und August adoptiert hat, bezeichnete den Schritt in die alleinige Erziehung als "eine der gesündesten Entscheidungen, die ich je getroffen habe".

Frauen sind die glücklicheren Singles

Mit dieser Haltung ist Theron längst nicht allein. Soziale Medien, Magazine und Girls Nights kreisen seit Längerem um denselben Befund: Frauen brauchen keine Männer mehr. Mit der finanziellen Unabhängigkeit ist für Frauen der klassische Hauptgrund für eine Eheschließung abhandengekommen. Bleiben emotionale Stabilität, der Schutz vor Einsamkeit, Sex - Bereiche, in denen Frauen tendenziell ohnehin gut aufgestellt sind. Eine repräsentative Studie im Fachjournal "Social Psychological and Personality Science" stützt das mit einem klaren Befund - in sämtlichen abgefragten Lebensbereichen geben Single-Frauen höhere Zufriedenheitswerte an als Single-Männer.

Die Folgen sind in Hollywood längst sichtbar. Die Zeiten der bemitleidenswerten Cat Lady sind vorbei. Wer heute Single ist, erklärt das nicht mehr, sondern feiert es - und stellt offen die Frage, ob ein Mann diesen Frieden nicht eher stören würde.

Drew Barrymore: "Ich möchte mein eigener bester Freund sein"

Wie sehr dieses Lebensgefühl in der Promi-Welt angekommen ist, zeigt auch Drew Barrymores Einstellung zum Single-Dasein. In einer Kolumne für "US Weekly" beschrieb die Schauspielerin ihren Weg in die romantische Unabhängigkeit so: "Ich möchte mein eigener bester Freund sein. Ich möchte der Mensch sein, auf den ich mich verlassen kann, mit dem ich lachen und feiern kann. Und wenn Liebe, in welcher Form auch immer, dazukommt und das Ganze bereichert? Wunderbar. Aber ich weigere mich zu glauben, dass das Leben wegen irgendjemand anderem beginnt oder endet."

Sharon Stone: Genug von "Geschwätz und Spielchen"

Noch deutlich schärfer formuliert es Sharon Stone (68), die seit 2021 mit dem Dating abgeschlossen hat. Ebenfalls in der "The Drew Barrymore Show" zog sie eine kompromisslose Bilanz: "Ich habe genug vom Dating, ich habe es satt. Ich finde einfach, dass die Typen unaufrichtig sind und meine Zeit nicht wert sind. Ich genieße meine Zeit allein und die Zeit mit meinen Kindern und meinen Freunden viel mehr." Sie brauche "kein weiteres Kind", keine "Unaufrichtigkeit, kein Geschwätz und keine Spielchen".

Auf Barrymores Anmerkung, immer mehr Frauen verlören das Interesse am Dating, antwortete Stone mit einer Diagnose: "Ich habe nicht das Gefühl, dass Männer derzeit auf dem gleichen Stand sind wie Frauen." Sie habe "wirklich gute männliche Freunde", doch was die emotionale Reife in Beziehungen angehe, stünden die Geschlechter "scheinbar an unterschiedlichen Punkten".

Robyn wird allein Mutter - ganz bewusst

Wie weit das Modell Single-Frau inzwischen gedacht wird, zeigt Robyn (46). Die schwedische Popsängerin, weltbekannt durch "Dancing on My Own", ist kürzlich Mutter eines Sohnes namens Tyko geworden - per IVF und ohne Partner. Im März 2026 erklärte sie dem "Guardian", warum sie diesen Weg bewusst wählte: In früheren Beziehungen sei ihr ein gemeinsames Kind zu riskant erschienen. In einer kinderlosen Partnerschaft hätte sie Dinge akzeptieren können, "die nicht so toll waren". Mit Kind sei jeder einzelne Beitrag des Partners von ganz anderer Bedeutung. Trotz anfänglichem Gefühl des Scheiterns erlebe sie die Solo-Mutterschaft heute als befreiend.

Fran Drescher und die Freunde mit Vorzügen

Bei Bedarf organisieren sich auch Frauen einen Spielpartner für besondere Bedürfnisse. Fran Drescher (68), bekannt aus der Sitcom "Die Nanny", lebt das Modell "Friends with Benefits" - Freundschaften, die auch Sex einschließen, aber keine Beziehung im klassischen Sinne sind. Gegenüber "Page Six" verriet sie letztes Jahr, dass sie inzwischen "eine kleine Rotation" solcher Freunde unterhalte und diese zwanglosen Treffen etwa zweimal im Monat genieße. Auf den geschockten Gesichtsausdruck des Reporters reagierte sie lachend: "Was denken Sie denn? Ich bin Fran Drescher!"

Teri Hatcher gegen das Stigma

Mit Einsamkeit hat das Single-Dasein wenig zu tun, sagte auch Teri Hatcher (61) schon 2019 gegenüber "People": "Es gibt einen Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein. Ich bin schon sehr lange Single, aber mein Leben hat nichts mit Einsamkeit zu tun. Ich möchte dieses Stigma beseitigen." Viele geschiedene Frauen heirateten nicht wieder, so Hatcher - und das müsse kein Drama sein: "Viele Frauen überleben nicht nur allein, sie blühen auf. Sie sind selbstbestimmt, sie verdienen Geld, sie sind gesund, sie reisen. Man darf stolz auf sein Leben sein, auch wenn man nicht in einer Partnerschaft lebt."

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