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Paris Hilton muss nicht ins Gefängnis: 200 Sozialstunden und 2000 Dollar Geldstrafe

US-Partygirl Paris Hilton hat sich mit einem Schuldeingeständnis eine Gefängnisstrafe wegen Drogenbesitzes erspart. Die Hotelerbin gestand am Montag vor einem Gericht, Kokain besessen und dazu falsche Angaben gemacht zu haben.

Paris Hilton hat sich zum Kokainbesitz bekannt und ist damit einer drohenden Haftstrafe entgangen. Ein Richter in Las Vegas verurteilte die 29-jährige Hotelerbin am Montag zu einem Jahr Bewährungsstrafe. Sollte sie in dieser Zeit erneut verhaftet werden, müsse sie ein Jahr ins Gefängnis, warnte Richter Joe Bonaventure vom zuständigen Clark County in Nevada.

"Zweck dieser Strafe ist, dass Sie ihr Verhalten ändern", mahnte der Richter nach Angaben des "People"-Magazins. Das Kreisgefängnis sei "kein Waldorf Astoria", fügte er unter Anspielung auf das New Yorker Luxushotel an, in dem Hilton hin und wieder absteigt.

Das blonde Partygirl war wegen Kokainbesitzes und Behinderung der Polizei angeklagt worden, nachdem eine Verkehrskontrolle in Las Vegas Ende August ein knappes Gramm Kokain bei ihr ans Tageslicht befördert hatte. Hilton versuchte sich zunächst damit herauszureden, dass sie die Tasche von einer Freundin geliehen habe und nichts von der illegalen Droge wisse, gab aber jetzt ihre Schuld zu.

Vor drei Jahren war die junge Frau wegen Alkohols am Steuer und mehrfachen unerlaubten Fahrens in Kalifornien zu 45 Tagen Haft verurteilt worden. Am Ende verbrachte sie allerdings nur 23 Tage hinter Gittern. Im Nachbarstaat Nevada galt Hilton jedoch als "nicht vorbestraft" und konnte deshalb mit einer Bewährungsstrafe davonkommen.

AFP/DPA / DPA