Gefängnisstrafe

Artikel zu: Gefängnisstrafe

Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro

Brasiliens Oberstes Gericht lehnt Antrag Bolsonaros auf Hausarrest statt Gefängnis ab

Der brasilianische Oberste Gerichtshof hat einen Antrag des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro auf Umwandlung seiner Gefängnisstrafe in Hausarrest abgelehnt. "Entgegen der Behauptungen der Verteidigung" habe sich Bolsonaros Gesundheitszustand nicht verschlechtert, erklärte Richter Alexandre de Moraes am Donnerstag.
Gefangene im berüchtigten Cecot-Gefängnis

Gang-Mitglieder in El Salvador zu jahrhundertelangen Gefängnisstrafen verurteilt

Mitglieder der berüchtigten Gang Mara Salvatrucha (MS-13) sind in El Salvador zu jahrhundertelangen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Insgesamt 248 Gang-Mitglieder seien für Verbrechen wie Mord zu "abschreckenden" Strafen verurteilt worden, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft am Sonntag (Ortszeit) in San Salvador. Ein Gangster erhielt demnach eine Haftstrafe von 1335 Jahren, zehn weitere wurden zu Gefängnisstrafen zwischen 463 und 958 Jahren verurteilt.
Justitia

Drogenkrieg in Köln: Bis zu acht Jahren Haft in weiterem Prozess

In einem Prozess im Zusammenhang mit dem sogenannten Kölner Drogenkrieg sind zwei weitere Angeklagte zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Das Landgericht Köln verurteilte die Angeklagten zu Freiheitsstrafen von sieben und acht Jahren, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch sagte. Beide wurden der Beihilfe zum bandenmäßigen Handel mit Marihuana schuldig gesprochen.
Nicolas Sarkozy

Gefängnisstrafe für Sarkozy löst heftige Reaktionen in Frankreich aus

Die unerwartet harte Strafe für den französischen Ex-Präsidenten in der Affäre um illegale Wahlkampffinanzierung aus Libyen hat in Frankreich heftige Reaktionen ausgelöst. Sarkozys ehemaliger Berater Henri Guaino forderte Präsident Emmanuel Macron am Freitag auf, Sarkozy zumindest teilweise zu begnadigen. Die nicht aufschiebbare Gefängnisstrafe sei eine "Erniedrigung Sarkozys und der staatlichen Institutionen", sagte er dem Sender RTL.
Christian B. vor Gericht

Haftentlassungstermin von deutschem Verdächtigen in Fall Maddie steht an

Nach der Verbüßung einer mehrjährigen Gefängnisstrafe steht die Entlassung des deutschen Verdächtigen im Fall des 2007 in Portugal verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann an. Laut Staatsanwaltschaft Braunschweig gilt der Mittwoch als Stichtag, eine Entlassung an einem anderen Tag gilt allgemein aber als möglich. Offizielle Angaben dazu gibt es unter Verweis auf den Daten- und Persönlichkeitsschutz nicht. Einzelheiten der Entlassung sind daher unklar.