VG-Wort Pixel

Musiker Paul McCartney: Warum die Beatles-Legende keine Autogramme mehr schreiben will

Paul McCartney
Paul McCartney möchte keine Autogramme mehr geben
© Picture Alliance
Paul McCartney ist es gewöhnt, dass Fans ihn auf der Straße anhalten. Doch mit einem kann sich der Superstar nicht anfreunden: Autogramme schreiben. 

Es ist nicht vermessen zu sagen, dass wohl so gut wie jeder erwachsene Mensch in den meisten Ländern Paul McCartney kennt. Dass die Beatles-Legende von Fans auf der Straße erkannt und angesprochen wird, stört McCartney selbst nicht.

Doch eines versteht er überhaupt nicht: den Wunsch nach einem Autogramm oder einem Selfie. Mittlerweile hat er eine regelrechte Phobie insbesondere gegen das Signieren von Gegenständen entwickelt. 

Paul McCartney will keine Autogramme mehr geben

In einem Interview mit "Reader's Digest" erklärt der Musiker, wieso er Autogramme und Selfies komisch findet. "Es kam mir immer ziemlich seltsam vor: 'Können Sie bitte Ihren Namen auf die Rückseite dieses Kassenbons schreiben?' Warum? Wir wissen doch beide, wer ich bin", scherzt er ironisch. "Normalerweise bekommen sie scheußliche Fotos mit miesem Hintergrund und ich sehe dabei ziemlich elend aus", sagte er und drückte seine Verwunderung darüber aus, dass er mitunter schon Kassenbons unterschreiben sollte.

Das heißt aber nicht, dass er Zusammenkünfte mit den Fans generell verabscheue. "Lass uns plaudern, lass uns Geschichten austauschen", schlug er vor. 

Singender Papagei

Ringo Starr macht es ähnlich

Einen Verbündeten dürfte McCartney in seinem ehemaligen Bandkollegen, Schlagzeuger Ringo Starr haben. Der erklärte 2008, aufgrund von Zeitmangels keine Unterschriften mehr zu geben. "Ich warne euch mit Frieden und Liebe. Ich habe zu viel zu tun, also keine Fanpost mehr", sagte Starr damals. "Und keine zu signierenden Gegenstände. Nichts! Wie auch immer, Frieden und Liebe, Frieden und Liebe." Er wolle nur noch für wohltätige Zwecke seine Unterschrift hergeben, nachdem er erfahren hat, dass von ihm signierte Gegenstände im Internet verkauft würden. 

Ob sich McCartney damit einen Gefallen tut? Wenn er wirklich mit jedem Fan auf der Straße plaudert und "Geschichten austauscht", kommt er vermutlich nie von A nach B. 

Verwendete Quelle: "New York Post"

ls

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker