PLAYBOY Front-Häschen

Im Krieg stehen auch die Playboy-Bunnys ihren Mann. Zur Aufheiterung verschicken die freizügigen Models jetzt E-Mails mit Fotos und Nachrichten an die Soldaten im Krisengebiet.

Man kann ja verstehen, wenn die amerikanischen Soldaten schon mal das Heimweh packt. Wenig Vertrautes in der Nähe, Anspannung Tag und Nacht und begleitet wird man nur von einem riesigen Haufen Männer. Die Daheimgebliebenen versuchen viel, um ihre jungen Soldaten im Kampfeinsatz aufzuheitern, so auch »Playboy«-Chef Hugh Hefner. Seine Idee: Eine exquisite Auswahl an »Playboy-Bunnys« soll die Soldaten per E-Mail aufmuntern.

Nackte Tatsachen per E-Mail

Auf dem Online-Weg könnten die US-Truppen über sogenannte Centerfolds Kontakt zu den meist spärlich bekleideten Models aufnehmen. Als Antwort sollen dann ein paar Fotos und kleine Botschaften der Schönheiten die Soldatenherzen höher schlagen lassen. Bereits im Golfkrieg war es zu ähnlichen zwischenmenschlichen Annäherungen gekommen. Damals hatte Oberbefehlshaber General Norman Schwarzkopf die Mädchen als »wahre Patrioten« gelobt. Aber die Tradition geht noch weiter zurück. Bereits 1966 war Playmate Jo Collins zur Aufheiterung der Soldaten an die Front nach Vietnam gereist.

Hollywood kommt, Pam bleibt zu Hause

Da können die verhüllten Show-Größen sich ja nicht lumpen lassen. Gleich die gesamte erste Besetzung der neuen Soderbergh-Verfilmung »Ocean?s Eleven« will möglichst bald die GIs im fernen Osten mit einem Auftritt beglücken. Dazu gehören etwa George Clooney, Matt Damon, Brad Pitt, Andy Garcia und Julia Roberts, was ja eigentlich

verlockender für weibliche Soldaten klingt. Dafür will sich aber auch Pamela Anderson ins Zeug legen – allerdings nur in einer extra für die Soldaten ausgestrahlten Ausgabe der beliebten US-»Tonight Show«. Dafür zeigt sie sich aber wie die Bunnys leichtbekleidet.

Philip Stirm


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