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Royals Er ist erst sieben Jahre alt - Prinz William nimmt George mit zur Jagd

Prinz George
Prinz George verbringt seinen Sommer mit Papa William und Mama Kate auf Balmoral. Das Foto entstand im Juli, aufgenommen von Kate.
© The Duchess of Cambridge / Picture Alliance
Jagdsport hat in der Royal Family eine lange Tradition: Prinz William nahm seinen siebenjährigen Sohn Prinz George am Wochenende mit zur Gänsejagd. Es ist nicht der erste Ausflug dieser Art.

Das Ereignis hat einen eigenen Namen: "The Glorious Twelfth", der "herrliche Zwölfte", wird das Datum ab dem 12. August in Großbritannien genannt. Der Grund: Ab dann bis zum Dezember ist im Königreich die Jagd auf Gänse erlaubt. In der besseren Gesellschaft gehört das ebenso zum guten Ton wie Golfen oder Tennis spielen. Auch die Royals sind begeisterte Jagdfreunde. Prinz William und Harry sind seit ihrer Jugend mit Waffen vertraut. Diese Tradition will William jetzt offenbar an seinen Sohn weitergeben.

Der siebenjährige Prinz George sei am Wochenende bei einem Jagdausflug von Prinz William in der Nähe von Schloss Balmoral in Schottland dabei gewesen. Das berichtet die britische Tageszeitung "Daily Mail". Demnach habe der kleine George William und andere Mitglieder der Königsfamilie dabei beobachten dürfen, wie sie in Corgarff Jagd auf Gänse machten. Ob auch seine Mutter, Herzogin Kate, dabei war, ist nicht bekannt. Aber auch sie ist mit dem Jagdsport bestens vertraut.

Tierschützer kritisierten Prinz William

William und seine Familie besuchen derzeit die Königin auf ihrer Sommerresidenz Schloss Balmoral. Es war nicht das erste Mal, dass George bei einem Jagdausflug dabei war. Offenbar soll er frühzeitig in die Familientradition eingeführt werden. Doch der blutige Sport steht in der Kritik. Tierschützer werfen Prinz William eine Doppelmoral vor.

2014 wurden er und Harry heftig kritisiert, als sie sich an einer Wildschweinjagd beteiligten und kurz danach eine Kampagne zum Schutz bedrohter Tierarten starteten. Der Palast verteidigte die Aktion damals. Keines der Tiere, die William und Harry damals jagten, seien gefährdete Tierarten gewesen. Es sei ein Unterschied, ob man selbst jage oder sich gegen Wilderei und illegale Jagd einsetze.

Seit der Kontroverse um Teilnahmen an Jagdausflügen bemüht sich der Palast, zumindest keine Fotos mehr an die Öffentlichkeit kommen zu lassen. Auch von Williams und Georges Gänsejagd am Wochenende gibt es keine Bilder.

Quelle: "Daily Mail"

mai

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