VG-Wort Pixel

Timbavati Wildreservat Emotionale Nachricht: Prinz William trauert um ermordeten Ranger

Prinz William bei einem besuch in London
Prinz William zeigt sich tief erschüttert über die Ermordung eines Parkrangers in Südafrika.
© Jeff Spicer / Getty Images
Die Nachricht über den Tod eines Parkrangers in Südafrika sorgt im britischen Königshaus für Bestürzung. Prinz William nahm mit einer emotionalen Nachricht Abschied auf Twitter.

Mit einer persönlichen Nachricht hat Prinz William Abschied von einem ermordeten Ranger des Timbavati Wildreservats in Südafrika genommen. "Ich bin zutiefst erschüttert über die Ermordung von Anton Mzimba", schrieb der britische Thronfolger auf Twitter. Erst im vergangenen Jahr hatten sich die beiden in Großbritannien ausgetauscht. William und Mzimba hatten sich laut "Daily Mail" bei einer Konferenz im britischen Hauptquartier von Microsoft in Reading kennengelernt, um mehr über einen Chip zu erfahren, der gegen den Schmuggel von Elfenbein eingesetzt werden soll.

Prinz William würdigt Tierschützer in Afrika

William gilt als Naturschützer, der sich sein Leben lang gegen den Schmuggel von Wildtieren einsetzt. "Mit ihrem Engagement und ihrem Mut sind Ranger wie Anton zentral für den Erhalt der atemberaubenden Tierwelt Afrikas", erklärte William in seiner Twitter-Botschaft. Das "W" am Ende der Nachricht deutet darauf hin, dass der 40-Jährige die Nachricht selbst verfasst hat. Er forderte, dass die Verantwortlichen schnell zur Rechenschaft gezogen werden. Laut Medienberichten hatte es in der Vergangenheit immer wieder Drohungen gegen Mzimba gegeben. Der 42-Jährige wurde am Dienstag vor seinem Haus erschossen, die Täter sind auf der Flucht.

Auch die Verantwortlichen des Wildreservats nahmen emotional Abschied vom Leiter der Ranger, der auch die Abteilung gegen Wilderei führte. "Anton Mzimba war ein leidenschaftlicher und mutiger Mann. Diejenigen, die Zeit mit ihm verbringen durften, wissen, dass er sein Leben der Sache gewidmet hat, an die er geglaubt hat: Für eine Tierart zu kämpfen, die keine eigene Stimme hat. Es gibt keinen größeren Menschen als ihn", heißt es in einem emotionalen Nachruf auf der Homepage des Timbavati Wildreservats. Demnach war Mzimba bereits seit 25 Jahren als Ranger in dem Reservat angestellt gewesen und habe sich auch wegen seines Einsatzes zum Schutz der Nashörner den Spitznamen "Rhino Warrior" verdient."

Quellen: Daily Mail, News24, Timbavati Wildtierreservat

sei

Mehr zum Thema



Newsticker