Promis vor der Kamera Mein erstes Mal


Die Stars von heute waren auch mal jung. Und brauchten das Geld. Der Traum von einer großen Karriere hat so manchen Promi zu Auftritten in Werbung, Shows und Musikvideos getrieben, nun zu sehen auf www.youtube.com.
Von Monique Berends

Brad Pitt und George Clooney können von Glück reden, dass sie es doch noch auf den Hollywood-Olymp geschafft haben. Sieht man sich ihre frühen Auftritte als sterbender Teenie beziehungsweise Transvestit an, sollte man nicht meinen, dass diese beiden Männer mal auf der Liste der "Sexiest Man Alive" autauchen würden.

Nicht viel besser geht es Jennifer Aniston, die in einem billigen Horrorstreifen vor allem die Flexibilität ihrer Stimmbänder unter Beweis stellt. Der Hollywoodliebling musste sich zu Beginn seiner Karriere mit eher anspruchslosen Rollen über Wasser halten, bevor er mit "Friends" zum Kultstar avancierte.

Und wenn man sich Jean Claude van Damme in engen Höschen vorstellt, vergeht einem ganz schnell das Lachen. Leider ist es kein Witz. Muskelprotz van Damme war sich nicht zu schade, einen hippen Bodybuilder am Venice Beach für ein Musikvideo zu mimen. Hüftschwung inklusive.

Hauptsache Öffentlichkeit

Die Reihe der peinlichen Auftritte ist lang, auffallend ist nur, dass all' diese Jungstars es tatsächlich geschafft haben. Leute wie Whitney Houston, Naomi Campbell und Tom Selleck gehören seit Jahren zu den Reichsten und Schönsten der Glitzerwelt, und doch mussten auch sie die Leiter erst einmal hochklettern. Houston ist in dem youtube-Film mit gigantischer Haartolle und vollem stimmlichen Einsatz in einem Getränkespot zu sehen. Ihr kam es nur darauf an, dass die Leute sie hörten - und es hat geklappt. Houston ist eine der erfolgreichsten Sängerinnen der Welt.

Was sagt uns das? Ergreife die Chancen, die dir geboten werden, auch wenn sie nicht wirklich verlockend klingen. Man weiß ja nie, wer sich die Seifenwerbung oder den billigen Horrorstreifen ansieht, in dem man schon in der fünften Minute einen blutigen Tod stirbt. Guter Geschmack ist da ein Luxus, den sich viele Darsteller nicht leisten konnten. Hauptsache, sie waren im Fernsehen.


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