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Psychische Störung: Catherine Zeta-Jones sucht Hilfe in Nervenklinik

Ihr Ehemann Michael Douglas kämpfte gegen den Krebs, Stiefsohn Cameron sitzt wegen Drogenhandels im Gefängnis. Catherine Zeta-Jones hat ein schweres Jahr hinter sich: Am Mittwoch gab die Schauspielerin bekannt, an einer bipolaren Störung zu leiden.

Von Jens Wiesner

Die Schicksalsschläge des vergangenen Jahres sind nicht spurlos an Catherine Zeta-Jones vorübergegangen: Die Hollywood-Schauspielerin ließ sich wegen ihrer Bipolaren Störung in einer Nervenklinik behandeln. Dies gab Zeta-Jones' Sprecher Cece Yorke am Mittwoch in einem Statement bekannt, aus dem die Promi-Seite "People.com" zitiert.

"Nach dem Stress, den Catherine im vergangenen Jahr zu bewältigen hatte, hat sich dazu entschlossen, für eine kurze Zeit in eine Nervenanstalt zu gehen, um ihre Bipolare Störung II zu behandeln", so Yorke. People.com zitierte einen Freund, der von einer insgesamt fünftätigen Aufenthaltsdauer sprach.

Vor den Dreharbeiten zu ihren zwei neuen Filmen habe Zeta-Jones sicherstellen wollen, sich in Topform zu befinden, so der ungenannte Freund. Auch Sprecher Yorke bestätigte, dass es Zeta-Jones nun gut gehe und sie sich auf ihre kommende Arbeit freue.

2010 war Zeta-Jones' Ehemann Michael Douglas an Kehlkopfkrebs erkrankt, hatte die Krankheit aber nach langem Kampf im Januar 2011 vorerst besiegt. Im selben Jahr wurde ihr Stiefsohn Cameron wegen Drogenhandels zu fünf Jahren Haft verurteilt.

Bei der Bipolaren Störung, auch manisch-depressive Erkrankung genannt, schwenkt die Stimmung der Betroffenen unkontrollierbar zwischen extremen Tiefs (Depression) und extremen Hochs (Manie). Als Bipolar II wird eine Sonderform bezeichnet, bei der die depressive Phase besonders stark ausgeprägt ist und mindestens 14 Tage andauernd.