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Staatsbegräbnis der Queen Peinlicher Fauxpas: Dänische Kronprinzessin Mary wurde erst ein- und dann wieder ausgeladen

Mary und Frederik von Dänemark
Das dänische Kronprinzenpaar Mary und Frederik
© Imago Images
Zahlreiche Mitglieder europäischer Adelshäuser reisten zum Staatsbegräbnis der Queen nach London. Die dänische Kronprinzessin Mary wollte eigentlich auch kommen – doch es gab ein Missverständnis um ihre Einladung.

Zum Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. reisten 500 hochrangige Gäste nach London, darunter zahlreiche Mitglieder europäischer Adelshäuser. Die Trauerfeier für die britische Königin war seit Jahren detailliert geplant worden, trotzdem gab es beim Versand der Einladungen einen peinlichen Fauxpas. Kronprinzessin Mary von Dänemark, die Frau des dänischen Thronfolgers Frederik, wurde erst ein- und dann wieder ausgeladen. Das berichtet unter anderem die britische Zeitung "Daily Mail".

Staatsbegräbnis der Queen: Einladung für Kronprinzessin Mary war ein Versehen

Demnach hatten die dänischen Royals ihre Teilnahme an der Trauerzeremonie sechs Tage zuvor offiziell bestätigt. "Ihre Majestät die Königin und das Kronprinzenpaar werden beim Staatsbegräbnis von Königin Elizabeth II. anwesend sein", lautete die Mitteilung. Wenige Tage später hieß es dann allerdings, als Vertreter aus Dänemark würden nun Königin Margrethe II. und Kronprinz Frederik anreisen – kein Wort darüber, was mit Kronprinzessin Mary ist. Tatsächlich saßen in der Westminster Abbey dann auch nur die 82-jährige Monarchin und ihr älterer Sohn.

Inzwischen hat die dänische Königsfamilie auf diplomatischem Weg ein Entschuldigungsschreiben erreicht. Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes in London ließen es über die dänische Botschaft übermitteln. In der Kürze der Zeit seien zu viele Einladungen verschickt worden, so die Erklärung. Aus jedem Land durften nur zwei Gäste anreisen.

Dass etwa der niederländische König Willem-Alexander in Begleitung seiner Frau Máxima und seiner Mutter Beatrix kam, habe daran gelegen, dass die 84-Jährige selbst eine ehemalige Regentin sei. Gleiches gelte für die spanischen Royals: Nicht nur der amtierende König Felipe und seine Frau Letizia waren eingeladen, sondern auch der frühere Monarch Juan Carlos I. mit Gattin Sophia.

Quelle:  "Daily Mail"


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