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Die Problem-Prinzen Wie viel Drama soll die Queen denn noch ertragen?

Queen Elizabeth II. Probleme mit den Prinzen
Auch in der britischen Königsfamilie gibt es das ein oder andere Theater für das Familienoberhaupt Queen Elizabeth II.
© ALPR/AdMedia/ImageCollect
Langsam ist fast jeder kurz davor, im britischen Königshaus mal ein ordentliches Machtwort zu sprechen. Schlimmer als in jeder Otto-Normal-Familie gibt es bei den Royals gerade nur Drama. Die Leidtragende ist vor allem das Oberhaupt der Familie, Queen Elizabeth II.

Sie ist in wenigen Monaten 96 Jahre alt, vor nicht einmal einem Jahr verlor sie ihren Mann nach 73 gemeinsamen Ehejahren, sie hat den zweiten Weltkrieg durchgemacht und nun eine weltweite Pandemie, doch ihrer "Familie Fürchterlich“ fällt nichts Besseres ein, als der Queen das hochbetagte Leben schwer zu machen. Denn als Königin steht sie für die Familie gerade und für die Monarchie ein.

In ihrer Haut möchte man momentan nicht stecken, die Queen wurde von ihrem Vater noch zu königlichem Benehmen und Konfliktbewältigungstrategien erzogen, wohingegen die männliche Seite ihrer Nachkommen aktuell die dazugehörigen Probleme gerne erschafft. Zwei Problem-Prinzen strapazieren momentan massiv die Nerven der Königin und der dritte fängt jetzt auch noch an zu jammern.

Da wäre zum einen "Prinz Wollust“ auch bekannt als Prinz Andrew, der seit längerem die Presse weltweit beschäftigt hält, weil ihm Missbrauch einer Minderjährigen vorgeworfen wird. Dies wird nun sogar zu einer zivilrechtlichen Klage und einem massiven Schadensersatz führen. Schockierend, dass der Vater zweier Töchter und Mitglied der Royal-Family mit derartigen Schlagzeilen auf sich aufmerksam macht, regelmäßig kommen neue absurde Details und Geschichten ans Licht. 

Auch über den großen Teich rüber gibt es Ärger von Prinz Harry

Von der anderen Seite der Welt beschwert sich Prinz Harry, der in England keinen Polizeischutz bei einem Besuch mehr erhält. Warum? Weil er und seine Frau Meghan unbedingt mit dem "Megxit“ aus dem britischen Königshaus austreten wollten, viel zu einengend alles. Aber SO viel Freiheit möchte man dann bitte auch nicht haben. Natürlich wird nun in England nicht mehr der rote Teppich für die Aussteiger ausgerollt, aber dass einen keiner mehr in der königlichen Kutsche durch das Land karrt, sobald man dieses verschämte Stück Erde betritt, also das hat den Sussexes irgendwie keiner gesagt. Auf der anderen Seite der Erde plant "Prinz Zimperlich“ deshalb einen Aufstand in Form einer Klage, so heißt es. Vielleicht gibt es ja Gruppenrabatt bei Andrews Anwalt, dessen Spitzname übrigens "Good News Gary“ ist.

Ob das schon reicht? Nein. Auch Prinz Charles möchte noch mal was sagen, nämlich dass er darunter leidet, seine Enkelin Lilibet, die Tochter von Harry und Meghan, noch nie persönlich gesehen zu haben. Und schwupps ist auch er als "Prinz Weinerlich“ ein Teil der Berichterstattung und gießt noch mal Öl in das Feuer, mit einer Einladung nach Großbritannien, dass die Sussexes doch bitte mal wieder bei der Familie vorbeischauen sollen.

Und wir dachten schon, dass unsere Familien manchmal am Rad drehen. God save the queen!


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